Tag Archives: Tu mal wat!

[Berlin] Dutzende Angriffe im Rahmen der Tu mal Wat!-Tage

  • 21.09. Mehrere Vonovia-Karren angegriffen: Reifen zerstochen, einen Feuerlöscher entleert und Botschaften hinterlassen.
  • 27.09. Brandsatz vor Amtsgericht Pankow/Weißensee abgestellt.
  • 27./28.09. Parkplatz eines Jeep-Autohändlers in Berlin-Lichtenberg an mehreren Stellen angezündet
  • 28.09. Eingangsbereiche von zwei Luxusbauten im Stil einer gated community und den davor geparkten SUV Marke Mercedes entglast.
  • 28.09. Besetzung der Frankfurter Allee 187. Nach gescheiterten Verhandlungen mit dem Eigentümer verließen die Besetzer*innen freiwillig das Gebäude.
  • 28./29.09 Luxusneubauten mit Bitumen-Flaschen beworfen.
  • 29./30.09. [Freiburg] Vonovia-Auto mit Farbe verschönert
  • 01./02.10. [Bremen] Beratungs- und Verwaltungsräume von Haus und Grund in Bremen mit Farbflaschen, Steinen, Hämmern angegriffen und mit einem Farblöscher einen Raum eingesprüht.

Quelle: Tu mal wat! Blog

[Berlin] Hausbesetzung endet mit U-Haft – Solidarität mit Primbo

Im Rahmen der „Tu mal wat“-Tage in Berlin haben Menschen das Haus in der Landsberger Allee 54 besetzt, ein Villa-artiges Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei, das seit sieben Jahren leersteht. Am selben Abend noch wurde die Besetzung von der Polizei mithilfe von Schmerzgriffen und Schlägen brutal geräumt. Bei der Räumung gab es mehrere Verletzte, unter anderem eine gebrochene Rippe durch die Misshandlungen der Polizei. Ein*e Besetzer*in, Primbo, die*der Personalien verweigert, befindet sich jetzt in der JVA Berlin-Lichtenberg in U-Haft. „Deswegen haben wir als FLINT* Gruppe das angrenzende Amtsgericht in der letzten Nacht mit einem Farbfeuerlöscher und Dosen verschönert. Denn Knäste und Gerichte arbeiten Hand in Hand und sind Angriffs- und Kritikgegenstand unserer Praxis. „Free Primbo“ hinterließen wir an der Wand und schicken damit Grüße in den Knast!“

Quelle: Indymedia und noch mal Indymedia

[Berlin] Glasbruch bei Engel & Völkers

„Wir haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für Risse in der kapitalistischen Stadt gesorgt. Getroffen hat es die zwei Scheiben von Engel & Völkers in Friedenau, gemeint waren die ökonomischen Zwängen die dafür sorgen, das Menschen tagtäglich aus ihren Wohnungen fliegen, das horrende Dividenden bei Wohnungsunternehmen wie DW oder Vonovia ausgezahlt, das Menschen auf der Straße leben müssen… […] Das, was wir zum Leben brauchen, müssen wir uns nehmen. Tu mal was!“

Quelle: Indymedia

[Berlin] Schlösser mehrerer Immobilienbüros verklebt

„Als Vorboten der Tu mal Wat Aktionstage bleiben heute zahlreiche Immobilienbüros vorerst geschlossen. Denn wir haben in der Nacht vom 23.09. zum 24.09. etwa 20 Türschlösser in vier Bezirken mit Nadeln gespickt und Sekundenkleber verklebt. Wir haben uns für diese leicht nachahmbare Aktionsform entschieden, um weitere Menschen zu motivieren an den bevorstehenden Aktionstagen und darüber hinaus aktiv zu werden.“

[Berlin] Autos der „Deutsche Wohnen“ abgefackelt

In der Nacht von Donnerstag, dem 12. auf Freitag, den 13. September haben Menschen in Berlin insgesamt drei Fahrzeuge des Vermieter-Unternehmens „Deutsche Wohnen“ angezündet. „Wir wollen niemanden an die Hand nehmen zum Unterschriftentisch, sondern wollen Leuten zeigen, dass außerhalb der Gesetze zu kämpfen, die einzige Form in dieser Gesellschaft sein kann, frei zu entscheiden. Tu Mal Wat! sagten wir uns und geben dieses Motto weiter.“

Quelle: Indymedia