Tag Archives: Subversiver Mai

[Berlin] Mehrere Fahrzeuge von Knast- und Sicherheitsprofiteur*innen angezündet

In den letzten Woche gab es in Berlin erneut mehrere Brandanschläge auf Fahrzeuge diverser Profiteur*innen von Knast- und Sicherheitsindustrie. In der Nacht vom 17. Mai wurde ein Auto der privaten Sicherheitsfirma Kötter Security in Brand gesetzt. In der Nacht von Sonntag, den 19. auf Montag, den 20. Mai wurde ein Fahrzeug von VINCI angezündet. Dieses Unternehmen baut unter anderem auch Gefängnisse und Internierungslager. Außerdem wurden in Berlin-Wedding zwei Fahrzeuge der Sicherheitsfirma SECURITAS abgefackelt. Zwei der Aktionen fanden im Rahmen des Subversiven Mais statt, in Solidarität mit anarchistischen Gefangenen in Argentinien und Griechenland.

[Berlin] Transporter von GLS und VONOVIA abgefackelt

In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai wurden zwei Transporter in Berlin abgefackelt. In Berlin-Lichtenberg brannte ein Transporter von GL3 net, einem Hersteller von Glasfaserkabeln. Vermutlich ist dieser Angriff Teil des Kampfes gegen „künstliche Intelligenz“ und die technologische Herrschaft in Berlin und woanders. Einige Minuten später ging ein Kleintransporter des Immobilienunternehmens VONOVIA, das sich massiv an seinen Mieter*innen bereichert, im Prenzlauer Berg in Flammen auf. Diese Aktionen fanden im Rahmen des Subversiven Mais statt.

[Leipzig] Auto eines Weiteren Knastprofiteurs verschönert

In der Nacht auf den 13. Mai haben Menschen in Leipzig Connewitz ein Auto des Unternehmens SPIE mit dem Schriftzug „Knastprofiteur“ markiert, entglast und tiefergelegt. Die SPIE Deutschland und Zentralgruppe GmbH proftiert mit den Bau und Einbau von Knastausstattung von diesem System der Herrschaft und Unterdrückung. Anlass dieser Aktion waren laut Bekenner*innenschreiben die jüngsten Angriffe auf die Gefangenengewerkschaft und die Inhaftierungen der letzten Wochen. Diese Aktion fand im Rahmen des Subversiven Mai statt.

[Deutschland] Knastprofiteur um mehrere Fahrzeuge erleichtert

In der Nacht auf den 12. Mai wurden vier Lastwagen und ein Transporter der Firma MassakLogistikGmbH dem Flammentod übergeben. Die Firma ist „der Spezialist für den Gefangeneneinkauf“, d. h. sie bereichert sich an Gefangenen, indem sie Gefangenen zu völlig überteuerten Preisen eine von ihnen bestimmte Auswahl an Dingen verkauft. In einem Bekenner*innenschreiben drückten die Angreifer*innen ihre Solidarität mit (anarchistischen) Gefangenen in Italien, der Türkei, Deutschland und der Schweiz aus. Die Aktion fand im Rahmen des Subversiven Mai statt. Die Angreifer*innen kündigten weitere Angriffe an: „“Zuverlässig“ werden wir weiter alle Firmen, die dieses mörderische System am Laufen halten, aufsuchen. Durch unser „breites Sortiment“ von Schriften bis Brandsätzen werden wir unseren Kampf gegen die Feinde der Freiheit fortführen.“