Tag Archives: Stinkangriff

[Berlin] Keine Freunde, keine Helfer: GdP besucht

Die GdP [Gewerkschaft der Polizei] liefert mehr als genug gute Gründe für einen Besuch. Deswegen haben wir den Schweinen diese Nacht [vom 14. auf den 15. Januar] in der Tiefgarage der GdP (Kurfürstenstraße 112, Berlin-Tiergarten) ihr Auto mit ihren Propagandamaterialien demoliert. Dazu haben wir die Karre tiefergelegt, die Scheiben des Autos eingeschlagen und den Innenraum mit stinkender Flüssigkeit und einem Feuerlöscher aufgefüllt. Ihre politische Einflussnahme zielt zu guten Teilen darauf ab, oft unter Rückgriff auf stumpfen Rassismus, die Schläger in Uniform zu Opfern zu erklären und einen reaktionären law-and-order Diskurs zu befördern. […] Zusammengefasst ist die GdP genau das, was von einer Organisation zu erwarten ist, die sich fast ausschließlich aus Polizist*innen zusammensetzt: ein von Nazis durchsetzter, rassistischer Scheißverein.

Quelle: Indymedia

[Berlin] Gentrifizierungsvorantreiber*innen angegriffen

„Eine Villa im besseren Teil des Berliner Stadtteils Karlshorst. Hier residiert die Familie Tragsdorf, Andrea – zuständig für die Hausverwaltung der Liebig34, Tilo – ehemaliger Wirtschaftsstadtrat von Friedrichshain, Sohn Tom – ganz frisch im Immobiliengeschäft. Hier trug sich letzte Nacht [vom 12. auf den 13. November] zu, was längst überfällig war: in der Gundelfingerstr.49 klirrten die Scheiben im Erdgeschoss, ein Auto wurde geplättet und noch mehr am Ego kratzen sollte der SUV, der von innen mit Buttersäure besudelt wurde. Unser bescheidener Beitrag zum Räumungsprozess der Liebig34 am Freitag (9h Landgericht Berlin, Tegeler Weg). […] Ob die Liebig34 erhalten bleibt entscheidet sich nicht im Prozessaal, sondern auf der Straße! Für einen militanten Queer-Feminismus: Eskalation statt Räumung!“

Quelle: Indymedia

[Baselland] Angriff auf Botox-Praxis in Baselland

Im August haben Menschen in Baselland in einer Hautarztpraxis, die auch kosmetische Botox-Behandlungen macht, eine stinkende Flüssigkeit verschüttet, welche einen nachhaltigen Schaden hinterlässt. „Für jede Botox-Behandlung (= mind. eine Produktionseinheit) für eine Glättung von ein paar Falten müssen ein paar Hundert Mäuse qualvoll sterben. […] Die Schönheitsindustrie (inkl. neuer sozialen Medien) diktiert ein unwirkliches, gänzlich unerreichbares und unmögliches Körperideal. Menschen stehen unter grossem Druck, dieses zu erreichen, viele zerbrechen daran. Die Schönheitsindustrie tötet! […] Wir schliessen uns zusammen und wehren uns gegen diese Industrie, welche mit dem Tod von Lebewesen und der Zerstörung des Selbstbewusstseins von (zumeist) Weiblichkeiten Geld macht. Lasst uns die Industrie und diese Gesellschaft angreifen, machen wir kaputt, was uns (und andere Lebewesen) kaputt macht! In Solidarität mit allen Tieren, die in der Schönheitsindustrie ausgebeutet und getötet werden – In Solidarität mit allen Personen, die unter der Schönheitsindustrie und gesellschaftlichen Normen leiden – Für die Befreiung von allem, was uns in Ketten legt – Für die Anarchie“

Quelle: Barrikade

Buttersäure für Immobilienbüros

Anfang September muss es in zwei Münchner Immobilienbüros gehörig nach Profit gestunken haben. Einige Feind*innen der Verdrängung spendierten diesen eine Runde Buttersäure:

In der ersten Septemberwoche wurde Buttersäure im inneren den Münchner Immobilien Büros in der Ruffinistraße und der Hirschgartenallee verteilt.

Bei Aigner Immobilien (Ruffinistraße) befindet sich ein Belüftungsschacht an der Türe, der sich mittels Schraubenzieher einfach öffnen läßt. In dem Immobilienbüro in der Hirschgartenalle gibt es einen Briefkastenschlitz.

Gegen jede Aufwertung.
Gegen jede Verdrängung.
Gegen die Stadt der Reichen

Quelle: Indymedia