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Ob Lehrer*in oder Gefängniswärter*in …?

Ich kenne eine Person, die versteht sich als Anarchist*in, als Feind*in von Herrschaft und doch will diese Person Lehrer*in werden. Lehrer*in an einer Schule, vielleicht sogar an einer staatlichen Schule. Diese Person ist dabei nicht der*die einzige Vertreter*in eines anarchistischen Lehrer*innenkollegiums. Tatsächlich gibt es eine ganze Tradition anarchistischer Lehrmeister*innen, die eigene Schulen gründe(te)n (wollen) oder an staatlichen Schulen lehrten und lehren. Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

In dem folgenden Artikel werde ich versuchen darzulegen, warum Lehrer*in zu sein oder zu werden nicht mit meinen Ansichten in Einklang zu bringen ist. Ich gebe dabei bewusst nicht die Position derjenigen Personen wieder, mit denen ich über dieses Thema gesprochen habe und die eine andere Ansicht vertreten haben. Das tue ich nicht, um ihre Argumente unter den Tisch fallen zu lassen, sondern weil ich mich nicht in der Lage sehe, diese Positionen so wiederzugeben, dass ich dabei nicht bereits polemisiere (ich habe es in einer ersten Version dieses Textes versucht und bin gescheitert). Ich würde mich aber dennoch freuen, wenn diejenigen, die konträre Positionen vertreten, diese ebenfalls (schriftlich) darlegen wollen und so eine Debatte entstünde. So oder so: Ich möchte mit diesem Text keine*n belehren, ich möchte keiner*m seine*ihre Feindschaft zu Herrschaft absprechen und ich möchte auch nicht die Motive derjenigen in Frage stellen, die sich nicht nur trotz der Tatsache, dass sie sich als Anarchist*innen verstehen, sondern vielleicht auch gerade deswegen dazu entschieden haben, Lehrer*in zu werden. Stattdessen will ich in diesem Text darlegen, warum ich es für unvereinbar mit meinen eigenen Überzeugungen halte, den Beruf des*der Lehrer*in auszuüben.

„Ob Lehrer*in oder Gefängniswärter*in …“ Ich gebe zu, der Vergleich ist provokant und wirkt vielleicht übertrieben, doch bei genauerem Hinsehen ergeben sich durchaus Parallelen. Das Gefängnis ist eine staatliche Erziehungs- und Strafanstalt. Die Insass*innen eines Gefängnisses sollen dort lernen, sich in Zukunft an die Gesetze zu halten. Und weil das Gefängnis eines der „letzten Mittel“ ist, derer sich der Staat bedient, soll dieses „Lernziel“ vor allem mithilfe von Zwang und Bestrafung erreicht werden. Bevor die meisten Menschen ins Gefängnis geschickt werden, wird ihnen meist ausgiebig mit einem Knastaufenthalt gedroht. Das beginnt in den Familien, wenn jungen Menschen erzählt wird, die Bull*innen würden die „guten Menschen“ vor den „bösen Menschen“ beschützen, indem sie die „bösen Menschen“ einsperren, das setzt sich fort in der Schule, wenn den Schüler*innen beigebracht wird, was dem Gesetz nach verboten ist und was die (angeblich gerechten und notwendigen) Konsequenzen sind und wenn eine*r eines minderschweren Verbrechens angeklagt wird, ist es diese Drohung, die von der*dem Richter*in noch einmal erneuert wird, bevor er*sie eine*n mit einer Geld- oder Bewährungsstrafe „davonkommen“ lässt. Die tatsächliche Einsperrung von Menschen dient meist dazu, besonders subversive Gemüter zu brechen und besonders dazu, andere abzuschrecken; oft ist sie auch mit Rassismus oder Klassismus verbunden, das soll hier aber zugunsten der Textlänge außen vor bleiben.

Menschen, die im Gefängnis eingesperrt werden, sollen permanent kontrolliert werden. Sie haben sich an den für sie vorgesehenen Tagesablauf mit Schlaf-, Arbeits- und Essensrythmus zu halten. Sie müssen den Anweisungen der Wärter*innen gehorchen, ihr Verhalten wird ständig beurteilt und diese Beurteilung durch die Wärter*innen ist ausschlaggebend dafür, ob sie vorzeitig entlassen werden, ob sie eine bestimmte Arbeit ausüben dürfen, ob sie Freigang bekommen, usw. Da die sozialen Beziehungen im Knast nicht auf einer freiwilligen Ebene entstehen sondern von außen bestimmt werden (wer kommt in welche Abteilung, wer arbeitet mit wem, Kontaktverbote, usw.), kommt es oft zu unschönen Eigendynamiken, beispielsweise zu Mobbing, rassistischer, homofeindlicher, transfeindlicher Ausgrenzung.

Auch in Schulen werden die Schüler*innen gewissermaßen eingesperrt, auch wenn hier (meist) die ausbruchsvorbeugenden Zäune, der Stacheldraht, Wachtürme, Kameras, usw. fehlen. Für die tägliche Unterrichtszeit dürfen alle schulpflichtigen Schüler*innen das Schulgelände nicht oder nur mit Erlaubnis der Eltern und Lehrer*innen in der Mittagspause verlassen. Wer trotzdem geht oder einfach nicht kommt, muss damit rechnen, von Bull*innen eingefangen und gebracht zu werden. Ein weiteres zentrales Element von Schulen ist die Strukturierung des Tagesablaufs der Schüler*innen. Mensch kann sich nicht aussuchen, wann mensch aufsteht, zur Schule geht, wann mensch isst und wann mensch nach Hause geht. Ja nichteinmal, wenn einer*einem gerade gar nicht der Kopf danach steht, zu lernen, ist mensch frei zu entscheiden zu gehen oder nicht mitzumachen. Zu Beginn jedes Schuljahres bekommt mensch einen Stundenplan ausgehändigt und an den hat mensch sich zu halten, basta. Auch in der Schule müssen Schüler*innen den Anweisungen der Lehrer*innen folge leisten und werden von diesen beurteilt und sogar bestraft. Deren Beurteilung entscheidet zunächst darüber, ob mensch in die nächste Klasse versetzt wird oder nicht, ob mensch einen Abschluss bekommt und schließlich indirekt, welche weiteren Bildungs- und Karrieremöglichkeiten einer*einem später im Leben offen stehen. Nicht, dass ich für bessere Karrieremöglichkeiten wäre, aber in unserer Gesellschaft ist das etwas, das von Belang für die meisten Menschen ist, etwas das über den (vermeintlichen) Erfolg aus eigener und fremder Perspektive entscheiden kann. Die Bestrafung durch Lehrer*innen reicht von Strafarbeiten, Nachsitzen, Bloßstellungen bis hin zu Schulverweisen. Und auch in der Schule kommen die sozialen Beziehungen der Schüler*innen untereinander nicht freiwillig zustande. Sie werden nach Herkunftsort, nach Leistung, kurz nach Willkür der Lehrer*innen in Klassen gesteckt, manchmal, bzw. sogar sehr häufig wird sogar von Lehrer*innen bestimmt, wer neben wem zu sitzen hat. Unter anderem dadurch kommt es auch in Schulen systematisch zu unschönen Eigendynamiken wie Mobbing.

Siehst du die Parallelen? Ich will nicht sagen, dass Menschen, die sich entscheiden Lehrer*in zu werden, all das gutheißen. Aber auch Gefängniswärter*innen werden das, was in den Gefängnissen passiert in der Regel nicht vorbehaltlos gutheißen. Dennoch entscheiden sie sich, diese Zustände mit zu tragen, indem sie eine Tätigkeit ausüben, in der sie das alles erst möglich machen. Ähnlich ist es auch bei Lehrer*innen: Eine Schule ohne Lehrer*innen wäre ebenso undenkbar wie ein Gefängnis ohne Wärter*innen.

Aber ist es nicht richtig, den Schüler*innen die Schulzeit, die sie ja ohnehin absitzen müssen, dann so angenehm wie möglich zu machen? Ist es richtig, Knastaufenthalte durch Fußfesseln und Hausarrest zu ersetzen? Ebenso wie eine Fußfessel der*dem Gefangene*n sicherlich mehr Annehmlichkeiten bringt, ist ein*e anarchistische*r Lehrer*in sicherlich auch ein*e angenehmere*r Lehrer*in für die Schüler*innen. Aber ebenso wie die Fußfessel und andere Reformen den Knast und seine Erziehungsmethoden nur verfeinern und die zugrundeliegenden widerlichen Gedankengänge von Erziehung und Bestrafung verschleiern bleibt ein*e anarchistische*r Lehrer*in eben trotzdem ein*e Lehrer*in. Eine Person, die die Schüler*innen im Klassenzimmer gefangen hält, eine Person, die sie bewertet, eine Person, die Autorität besitzt und die ihrer Rolle selbst nicht entfliehen kann. Wenn sich ein*e Gefängniswärter*in dazu entscheiden würde, eine*n Gefangene*n freizulassen, käme sie*er dafür selbst in den Knast. Entscheidet sich ein*e Lehrer*in eine*n Schüler*in freizulassen, wird das zumindest zur Entlassung führen. Ob Lehrer*in oder Knastwärter*in: Beide können ihrer Rolle nur dann entfliehen, wenn sie sich ihrer Ausübung verweigern, sprich wenn sie ihren Beruf aufgeben, aber dann wären sie ja gerade nicht mehr Lehrer*in oder Knastwärter*in.

Aber ist die Tätigkeit der*des Lehrer*in auch jenseits einer staatlichen Zwangsinstitution denkbar? Ist nicht der Gedanke daran, dass es vorrangiges Ziel einer Person ist, andere zu – sagen wir – bilden, absurd? Warum sollte ich das Interesse haben, einer anderen Person etwas beizubringen? Damit will ich nicht sagen, dass ich nicht bereit bin, mein (subjektives) Wissen an andere Personen weiterzugeben. Aber ist es nicht ein absurder Gedanke, das zu meinem vorrangigen Ziel zu machen? Zur*zum Lehrer*in zu werden, statt einer anderen Person auf Augenhöhe zu begegnen und sie ihren eigenen Wünschen gemäß dabei zu unterstützen, sich Wissen und Fertigkeiten, die ich besitze, anzueignen. Ich glaube jeder Versuch, einer Person entgegen ihrer eigenen Motivation ein bestimmtes Wissen zu vermitteln ist der Versuch, Herrschaft über sie auszuüben. Aber das ist für mich genau das, was Lehrer*innen tun: Sie überlegen sich, wie sie ein bestimmtes Wissen bestmöglich vermitteln können, anstatt dass sie auf Bitten einer anderen Person so viel von ihrem Wissen weitergeben, wie die andere Person interessiert.

Für mich ist es daher unvorstellbar, Lehrer*in zu werden: Sowohl innerhalb des staatlichen Zwangssystems der schulischen Erziehung, als auch des allgemeinen Konzepts wegen.

Scheiß auf Pädagogik!

Wie auch immer die Wissensvermittlung in der Schule aussah, irgendwie war sie immer scheiße. Gerade die neuere Pädagogik setzt viel auf Referate, Gruppenarbeiten, Unterrichtsstunden, die Schüler*innen halten müssen oder ein Stationensystem, über das Schüler*innen sich selbst Inhalte erarbeiten sollen. Mir war ja Frontalunterricht am liebsten. Denn dann erwartete mensch keine aktiven Handlungen von mir und ich musste mich auch nicht dem stellen, dass ich in der Klasse komplett ausgeschlossen war, was jede Gruppen- oder Partner*innenarbeit zur Hölle machte. Der Sinn hinter diesen neuen Ansätzen: Selbstständiges proaktives Lernen und Vorbereiten auf den Berufsalltag, in dem mensch auch in der Lage sein müsse Dinge zu präsentieren und sich zu erarbeiten. Frontalunterricht gilt inzwischen zu sehr als Indoktrination, zu sehr als die Schüler*innen einfach mit irgendwelchen Informationen vollpumpen, dabei sollen sie doch Skills erlernen, um auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben. Super, während mensch früher wenigstens den Zwangsapparat Schule mehr oder weniger passiv ertragen musste, muss er jetzt proaktiv daran teilnehmen. Denn Schüler*innen sollen immer noch nicht aussuchen können, was sie lernen wollen, sondern haben einen gewissen Unterrichtsstoff zu inhalieren. Also immer noch das gleiche Konzept von fremdbestimmtem Abrichten, aber jetzt soll mensch auch noch was dafür tun und den Job der Lehrer*innen übernehmen. Damit die Schüler*innen den Eindruck bekommen ernstgenommen zu werden und mit dem vorgeblichen Ziel ihnen Selbstständigkeit beizubringen. Am Arsch, denn das einzige, was mensch hier beigebracht bekommt, ist, seine Unterdrückung mitzugestalten und für diese Performance auch noch bewertet zu werden, so wie es in der Lebensphase der Lohnsklaverei – nach der Lebensphase der Lernsklaverei – ebenfalls der Fall sein wird. Kein Wunder, dass diese neue Pädagogik selten auf Gegenliebe bei Schüler*innen stößt. Denn diese zwingt sie auch noch zu ihrem Elend aktiv beizutragen, indem sie selber zu Lehrer*innen gemacht werden, durch das Halten von Referaten bis zu ganzen Unterrichtsstunden etc. Es erfordert deutlich mehr Arbeit und wer sich dem verweigert, muss damit rechnen durchzufallen und dann noch länger der Lernsklaverei ausgesetzt zu sein.

Umso erschreckender finde ich es, dass einige Veranstaltungen zum Thema Anarchismus (und natürlich ganz besonders verbreitet bei Veranstaltungen zu Themen der Radikalen Linken) sich anfühlen wie eine Unterrichtsstunde. Besonders Vorträge sind äußerst beliebt. Ein Mensch (oder auch mehrere) steht vorne, meist auf einem Podest, hat eine Präsentation vorbereitet, hat eine Einstiegsfrage vorbereitet, ruft Leute auf, damit sie beispielsweise Zitate von einer Folie vorlesen. Auch Workshops verursachen in mir häufig den heftigen Wunsch zu fliehen, weil ich mich an Gruppenarbeit erinnert fühle. Letztens, bei einer Veranstaltung zum Thema „Anarchismus im Alltag“ ging es sogar so weit, dass die referierende Person Arbeitsaufgaben verteilte, um sich dann zurückzuziehen und zwanzig Minuten später die Ergebnisse auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

In allen genannten Fällen bauten die Menschen also eine Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung auf. Sie waren da, um zu lehren. Doch ist das denn schlimm? Schließlich haben Menschen entschlossen, irgendein Wissen, das sie haben, mit anderen teilen zu wollen und die, die die angebotene Veranstaltung besuchen, tun dies ja (hoffentlich) freiwillig, um etwas von dieser Person eventuell zu lernen. Jedoch beobachte ich immer wieder, wie nicht nur ich äußerst unwillig und ungehalten reagiere, wenn Menschen auf pädagogische Art und Weise versuchen Dinge zu vermitteln – etwa wenn eine Person eine andere darum bittet, doch bitte zusammenzufassen, was sie gerade gesagt hat oder etwas vorzulesen etc. – und dass die meisten erleichtert sind, wenn es sich bei der angebotenen Veranstaltung um einen Vortrag – also Frontalunterricht – handelt und mensch nichts von ihnen erwartet. Viele Veranstaltungen fühlen sich wie Schule an. Und wenn mensch bedenkt, was für eine Zwangsanstalt eine Schule ist, sollte mensch das zu denken geben.

Ein Prinzip des Anarchismus, wie ich ihn verstehe, richtet sich gegen Expert*innentum, dagegen, dass Menschen in einem Gebiet zur Koryphäe werden, während anderen gesagt wird, dass sie entweder zu dumm dafür sind, oder dass mensch dafür erst einmal ein fünfjähriges (staatlich zertifiziertes) Studium braucht, ehe mensch auch daran zu denken wagen sollte, irgendetwas in die Richtung zu tun. DIY, do it yourself, so lautet die Devise. Scheiß auf Expert*innen, durch die Konzentration des Wissens bei ihnen wirst du in eine Abhängigkeit gedrängt, wird einer Person Autorität zugesprochen, bekommt diese Person eine Machtposition. Deshalb können natürlich trotzdem Menschen Sachen besser als andere – je nach Erfahrung und Interesse – und wenn wir keine Expert*innen wollen, ist es ja auf jeden Fall eine tolle und wichtige Sache, sein Wissen und seine Erfahrung auch zu teilen. Wie stelle ich das jedoch an, ohne mich zum*r Expert*in aufzuschwingen, zum*r Lehrer*in, die den dummen Kinderchen aus ihrem weisen Wissensschatz etwas erzählt? Zum einen kann natürlich jede*r anbieten eigenes Wissen oder Erfahrung zu teilen. Dafür braucht mensch kein Diplom. Jedoch müssen wir auch reflektieren, auf welche Art und Weise wir Wissen teilen wollen. Dabei scheint es mir bereits wichtig, dass mensch den Anspruch hat Wissen zu teilen und nicht Wissen zu vermitteln. Denn bereits in der Haltung einer*s Wissenvermittlers*in erhebe ich mich innerlich über die anderen, denn ich möchte sie bilden. Wenn ich stattdessen jedoch davon ausgehe, dass ich Wissen teilen möchte – wenn es denn jemanden interessiert –, dann betrachte ich die anderen als gleiche Individuen, als Gefährt*innen, die auf derselben Ebene sind wie ich. Jeder Versuch der Pädagogik, von der Bitte doch die eigenen Ergebnisse mit Edding auf ein großes Blatt Papier zu schreiben über der Verteilung von Arbeitsaufträgen, macht mich zum*zur Lehrer*in, mit dem Ziel den Lerneffekt zu vergrößern. Wenn ich jedoch einfach nur mein Wissen teilen möchte, dann ist mir der Lerneffekt der anderen egal, die, die teilnehmen, können selbst entscheiden, wieviel sie davon mitnehmen wollen und auf welche Art und Weise. Das ist nicht mein Bier. Ich bin nicht dazu da die anderen zu erziehen, sondern lediglich dazu da meine Geschichte denen zu erzählen, die sie gerne hören möchten. Grundsätzlich würde ich solche Veranstaltungen auch so betrachten, dass mensch sich über Wissen austauscht, dass mensch also die anderen nicht als „Unwissende“ betrachtet, sondern als welche mit einem anderen Wissen, das dann mit mir als der veranstaltenden Person in Interaktion tritt. Wenn ich mich als refererierende/veranstaltende Person als getrennt oder losgelöst von den anderen betrachte, dann gehe ich an die Veranstaltung auf andere Weise heran als wie wenn ich die anderen als (potenzielle) Gefährt*innen betrachte. Deshalb suche ich auch den Austausch mit den Leuten und versuche nicht sie zu bilden. Wenn wir mit einer solchen Perpektive im Kopf und mit einem Hass auf alles Schulische eine wissensteilende Veranstaltung machen, dann ist das meiner Meinung und Erfahrung nach für alle ein Gewinn.