Tag Archives: Nr. 052

Gewalt antun?

Die Liebe geht hin wie dieses fließende Wasser
Die Liebe geht hin
Wie langsam das Leben ist
Und wie gewaltsam die Hoffnung
Guillaume Apollinaire, Die Mirabeau-Brücke [Le Pont Mirabeau]

Das, was gegensätzlich ist, ist nützlich; das, was kämpft, bildet die schönste Harmonie; alles entsteht durch Streit
Heraklit

Gewalt? Da sind wir DAGEGEN. Das ist normal. Peace and Love, wir sind für die Liebe und den Frieden. Das Paradies und das goldene Zeitalter, die sind gewaltfrei, ohne Schreie, ohne Schläge, ohne Schmerzen, kein Wort, das sich gegen ein anderes erhebt, alles weiß, alles ruhig, auch nicht zu viel Wolllust, sonst weiß man nicht, wohin uns das führen könnte. Gewalt ist das Chaos und die Barbarei der Anfänge, danach kamen die Sprache, die Logik, die Vernunft, die Gerechtigkeit, der Gesellschaftsvertrag, der Respekt und die Moral. Gewalt ist Unordnung, das Gesetz des Stärkeren. Man prangert sie an, man verurteilt sie. Sie ist ungerecht und nicht demokratisch. Sie ist ein Begriff, der sofort beschuldigt: das, was gewaltsam ist, ist immer zu gewaltsam. Man träumt von einer Welt ohne sie, man hat sogar schon Techniken, um sich vor ihr zu schützen, sie ist unverantwortlich, irrational und gefährlich. Man setzt sie als immer möglich voraus, sobald etwas unbekannt ist, das Unbekannte ist die Gefahr vor einer möglichen Gewalt, und man unternimmt nie zu viel, um sich davor zu schützen. Außerdem ist Gewalt krankhaft, sie ist das innere Chaos, das Risiko des Wahnsinns. Gewalt ist triebhaft, sie muss erzogen und beherrscht werden, wenn nicht sogar geheilt und eingesperrt, verdrängt und kastriert. Aber glücklicherweise haben wir Mittel, um sie zu behandeln, und das Beste ist, ab der Kleinkindheit nach den ersten Anzeichen zu fahnden.

Und so verallgemeinern wir die Angst, machen Sicherheit und Repression unvermeidbar, lebenswichtig, ja sogar wünschenswert und halten die Ordnung aufrecht.

Deshalb sind wir FÜR Gewalt. Fuck auf die Polizei und den Anstand, »der Konflikt ist der Vater aller Dinge«, die Zerstörung dieser Welt ist eine wünschenswerte Perspektive, und es wäre Blindheit oder Scheinheiligkeit ohnegleichen, wenn man der Meinung ist, dass Zerstörung nicht gewaltsam ist. Außerdem sind die Diskurse über Gewaltlosigkeit nur dazu da, jedes Aufkommen einer Veränderung zu verhindern, um das Bestendende aufrechtzuerhalten. Und um das Bestehende zu verwandeln, muss es wohl sein, ihm Gewalt anzutun. Es lebe also die Gewalt. Es ist einfach, es ist wahr, es funktioniert, meistens: die Emanzipation tut der Ordnung und der Macht, die sie aufrechterhält, Gewalt an. »DIE Gewalt« am Rande jedes Denkens und jeder Praxis abzulehnen bedeutet abzulehnen, dass jemals irgendetwas sich wahrhaft verändert, und sogar zu verhindern, dass irgendetwas sich jemals wahrhaft verändern kann.

Aber immer noch ist irgendetwas nicht stimmig, und auf den Schritt, der gemacht wurde, folgt ein Rückschritt, der uns wieder in die Reproduktion von Lösungen taucht, die diese Welt uns anbietet: wir sind für Gewalt, aber die wahre Gewalt, das sind der Staat und die Polizei, die Löhne, die es unmöglich machen, den Monat zu überstehen, das Elend, die familiäre, schulische, soziale Herrschaft, das sind nicht wir. Und schon haben wir die Gewalt, die es nötig hat, sich über den Umstand zu legitimieren, dass sie die Antwort auf eine viel größere Gewalt ist. Die Gewalt wollen wird erneut zum Problem. Und weiterhin sind wir zwar für Gewalt, aber sicher nicht unter uns. Es ist wahr, dass wir nicht davon träumen, uns wegen jeder Kleinigkeit die Köpfe einzuschlagen, und dass der Stärkste herrsche. Und auch wir entwickeln Techniken und ein Know-How der Befriedung, im Plenum [im Original »AG«, evtl. für »Assemblée Générale«, also so etwas wie Plenum? Wenn irgendwer es besser weiß, bitte gerne melden!; Anm. d. Übers.], der Familie, unter Freunden. Es ist zum Verrücktwerden.

Vielleicht bedarf es, um aus diesem Dilemma herauszukommen, eines Schrittes beiseite (ohne dabei aufzuhören sich bereitzuhalten, um in den Tumult wieder einzutauchen, sobald es nötig ist). Und feststellen, dass »DIE Gewalt« eine Abstraktion ist, die keinen Sinn macht, und die zueinander dermaßen heterogene Realitäten umfasst, dass sie zu gebrauchen immer der Realität nicht gerecht wird. Kein Sinn? Nicht so sicher. DIE Gewalt, das ist erst einmal das, das die Ordnung daran hindert sich aufrechtzuerhalten, das ist eine Vielzahl an Situationen, die zusammengefasst wurden mit dem Ziel, deren Befriedung und die dafür aufgewendeten Mittel zu rechtfertigen… inklusive derer, die extrem gewaltsam sind. Das ist eine komfortable Vereinfachung, um glauben zu machen, dass es einen sozialen Konsens gibt, der in Wahrheit vollkommen brüchig ist. Das ist der Name, der Angst macht und bei dem man sich die Legitimation verschafft, ihn mit allen Mitteln heraufzubeschwören. Man kann nicht »gegen DIE Gewalt« sein, außer man akzeptiert, mit Hand und Fuß an die Seite der Ordnung und des Friedens… des Staates und des Kapitals… gekettet zu sein. »Für DIE Gewalt« zu sein macht nur in Opposition (die gesund und notwendig ist, aber eingeschränkt durch ihre reagierende Natur) zum vorherigen Diskurs Sinn.

Außerhalb einer Antwort auf die befriedende Verwaltung des Staates ist es klar, dass ehrlich konsequent in der Absolution von Gewalt zu sein, oder auch von Gewaltfreiheit übrigens, zwei gleichermaßen unhaltbare Positionen sind, die eine wie die andere, gleich in ihrem Nihiĺismus. In beiden Fällen schert man sich nicht mehr um die Welt und die Anderen, sich mit der einen oder der anderen zu schmücken ist immer Geschwätz.

Und doch werden wir Tag für Tag dazu angehalten es zu tun, weil die Welt es um jeden Preis so will.

Da wir überhaupt nicht mehr die Söhne und Töchter der wilden Zeiten sind, die mit der rohen Gewalt der Erdphänomene und der großen prähistorischen Bestien konfrontiert sind, sondern ganz im Gegenteil durch Jahrhunderte der Rationalität zivilisierte und durch Demokratie befriedete Kinder sind (zusätzlich mit mit Sicherheit linken Eltern…), ist es eher die Befriedung, mit der wir uns konfrontieren müssen. Deshalb werden wir logischerweise das zu gewalttätige Kind für die Eltern oder die Schule sein, der Chaot auf der Demo, der Sklave, der seinen Herren schlägt, das Opfer, das seinen Henker tötet. Alle Formen der Gewalt ähneln sich nicht, aber alle Befriedungen sind Versuche der Herrschaft und der Aufrechterhaltung der Ordnung, die wir erleiden und für die wir den Preis zu zahlen haben. Und wir wissen, dass alles, das entstehen wird, um sich dagegen zu wehren, »Gewalt« genannt werden wird.

Es sind die konkreten Situationen, die uns dazu zwingen, uns bezüglich eines Begriffs zu positionieren, der durch die Macht, insbesondere in ihrer demokratischen Form, gegen uns geschmiedet wurde. Der soziale Friede verlangt, »die Chaoten« von den wohlmeinenden Demonstranten zu trennen, weil erstere gewalttätig sind? Wir werden die Gewalttäter sein, die Chaoten, denn in jedem Fall sind wir diejenigen, die kommen, um diese Ordnung zu erschüttern. Und da, zweifelsohne, sind wir auf der Seite dessen, das die Ordnung »DIE Gewalt« nennt, wir sind gegen die Versuche uns zu befrieden. Aber täuschen wir uns nicht und wissen wir, dass diese Kategorie die des Feindes ist, wo wir nicht so dumm sein sollten, uns von ihr in einen Käfig sperren zu lassen, nicht mehr, als wir uns selbst in einen Käfig sperren durch interne Befriedungsversuche und Versuche der Vertragsnahme, bei denen wir diese falsche Opposition von Gewalt und Gewaltlosigkeit reproduzieren, die beide lediglich zwei Seiten derselben repressiven Medaille sind.

Denn bei uns (im weitesten Sinne, sagen wir, auf Seiten der Antiautoritären…) dient die Ablehnung von »DER Gewalt« ohne Zweifel der Befriedung, dem Ausweichen von Konflikten, um kleine Königreiche zu verwalten, ja sogar zu regieren, um als eine Autorität zu agieren, die sich als legitimerweise unanfechtbar präsentiert und die ohne eine andere Form des Prozesses (oder mit selbstverwalteten Prozessen ohne Platz für die Verteidigung, noch dazu…) autoritär das unterdrücken kann, das sie in Frage stellt. Die Inkohärenz wird dabei manchmal bis aufs Äußerste ausgedehnt: es ist nicht selten Leute zu sehen, die von Autonomie und ihren Eisenstangen oder vom diffusen Angriff auf das Eigentum und die Menschen fantasieren, und gleichzeitig diejenigen ausschließen, die ihnen nicht gefallen, weil sie nicht in ihrem Sinne geredet haben oder nicht Hallo sagen, oder hochhalten, dass Konflikte ohne Vermittlung gelöst werden müssen und gleichzeitig alle Mitglieder ihrer Gemeinschaft aufhetzen, sobald jemand anderes als sie und ihre Nächsten dazu ansetzt sich von ihnen nichts gefallen zu lassen. Alle Ordnungen, von der kleinsten bis zur größten, und selbst die Ordnungen, die den Anspruch haben subversiv zu sein, beschweren sich über die Gewalt derer, die ihnen widersprechen, und bedienen sich gewaltsamer Vorgehensweisen, um sie zum Schweigen zu bringen oder sie in die Unsichtbarkeit zu verdrängen. Die Frage ist immer, zu verstehen, wer wem Gewalt antut und warum. Und dann alle diese Vorrichtungen zu identifizieren, die man in der Familie, unter Freunden, unter Gefährten und Genossen, auch in sich selbst, errichtet hat und vielleicht das zu dekonstruieren, das sie so notwendig macht, zumindest für diejenigen, die nur dazu da sind, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, eine Angst vor dem Unbekannten zu schüren oder das Unerwünschte auszuschließen. Und so vielleicht ein bisschen mehr theoretische und praktische Autonomie zu konstruieren und weniger Autorität.

Man könnte auf jeden Fall feststellen, dass um diesen Begriff herum eine gewisse Komplexität herrscht. Im Augenblick, in der Realität einer Situation, ist es nicht kompliziert zu sehen, was in Richtung Repression geht und was sich dagegen wehrt. Aber weder durch die Aneinanderreihung übertheoretisierter Phrasen bezüglich DER Gewaltfrage noch durch die Verkündung eines Berges an Prinzipien bezüglich dieser Frage wird man eine Richtlinie für unser Handeln und Denken festlegen können. Hier haben wir eine Frage, und es ist keine kleine, bei der die Suche nach passenden Ideologien von der Stange, um anschließend mit einer Stimme Parolen skandieren zu können, zu nichts anderem führt, als in der Inkohärenz zu ertrinken, während man ohne aufzupassen genau das reproduziert, gegen das man kämpft und dabei auf dem Weg jede Kraft verliert.

Was sicher bleibt, ist, dass die Aufrechterhaltung des Friedens gegen uns erfolgt.

Nieder mit dem Frieden!

Gegen alle befriedeten Paradiese!

Maria Desmers, Februar 2020

Dieser Text ist ein Beitrag zur vorgeschlagenen Diskussion im Fleurs Arctiques [»Bibliothek für die Revolution« in Paris] mit dem Namen »Gewalttätiges Verhalten wird streng bestraft«, geplant für den 7. Februar 2020.

Übersetzt aus dem Französischen. Zuerst erschienen unter dem Titel « Faire violence ? » auf der Seite des Les Fleurs Arctiques (https://lesfleursarctiques.noblogs.org/?p=1557).

[Bremen] Feuer an Polizeirevier gelegt

Bremen in der Nacht zum 28.01.2020. Mit dem Brand an der Bullenwache im Steintorviertel antworten wir auf die anhaltenden staatlichen Angriffe auf unsere Strukturen und das Verbot von Indymedia Linksunten. Das Verbot wird in den kommenden Tagen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt. Das Ergebnis ist für uns nicht relevant. Wir glauben nicht an die rechtsstaatlichen Güter der Presse- und Meinungsfreiheit. Wir stellen keine Forderungen. Im Moment grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen wird der deutsche Staat immer seine hässliche Bullenfratze zeigen. „Den autoritären Staat angreifen!“ war das Motto der Demo in Leipzig vom letzten Wochenende.Wir nehmen dies auf und handeln danach. Denn wer repräsentiert den autoritären Staat besser als seine Bullen? Wem steht jede revolutionäre Bewegung auf der Straße gegenüber?

Im Kampf gegen den autoritären Staat hat jeder Erfolg auch sein Nachspiel. Beim G20 in Hamburg feierten Tausende die Überraschungsmomente der Riots und die zeitweise Ohnmacht eines gigantischen Bullenaufgebotes. Das Verbot von Linksunten war die direkte staatliche Reaktion auf die polizeiliche und politische Niederlage in Hamburgs Straßen. Uns als revolutionärer Linken wurde eine wichtige Struktur der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit genommen. Einen Verein zu konstruieren und diesen dann zu verbieten: damit hat sich der deutsche Staat ein wirksames Repressionswerkzeug geschaffen.
Inhaltlich begründet die Staatsanwaltschaft das Verbot mit der Nähe zu militanten Aktionen. Genau für eine solche militante Praxis stehen wir ein. Folgerichtig hat unsere Solidarität einen offensiven Ausdruck: mehrere Kanister Benzin und eine Lunte im Eingangsbereich der Bullenwache im Steintorviertel. Wir handeln in Solidarität mit Indymedia Linksunten und den vielseitigen Kämpfen für eine freie und solidarische Gesellschaft!

Die Praxis der direkten Aktion, die Konfrontation mit dem Staat und die aufständischen Momente sind zentral für uns als Revolutionäre. Denn der deutsche Staat garantiert und zementiert die grundsätzlichen Eigentumsverhältnisse und die Grenzen jeglicher Freiheit. Die Überwindung der wirtschaftlichen Ausbeutung und die Abschaffung der leichengepflasterten Grenzen wird nur gegen diesen Staat und niemals mit ihm erkämpft werden. Im deutschen Staat ist man sich dessen bewusst und versucht militantes Aufbegehren zu unterbinden und zu kontrollieren. Dabei sind den Ermittlungs- und Repressionsbehörden fast alle Mittel recht. Viele Aktive gehen auf Befriedungsangebote ein oder lassen sich einschüchtern. Der geforderte Gewaltverzicht führt direkt in die zahmen Protestbahnen demokratischer Bewegungen und Parteien. Einst radikale soziale Bewegungen enden in Reformismus, Bequemlichkeit und „Teilhabe“.

Wir werden auch weitere Angriffe auf uns und unsere Strukturen nicht unbeantwortet lassen. Bullen verpisst euch aus unseren Vierteln! Oder stellt die Feuerlöscher bereit.

Freiheit entsteht als kämpfende Bewegung!

Autonome Gruppen

Quelle: Indymedia

[Montevideo] Auto von Sicherheitsfirma abgefackelt

In der Nacht des 3. Februar 2020 haben wie die „Sicherheit“ des privaten „Sicherheits“-Unternehmens G4S, eines der größten Sicherheitsunternehmen der Welt, durchkreuzt. G4S betreibt Knäste und Konzentrationslager für Illegale, besonders im Vereinigten Königreich. Wir haben eines ihrer Fahrzeuge an der Kreuzung zwischen Cufré und Cagancha-Straße in Brand gesetzt und es dadurch vollständig zerstört.

Egal wie viele Kameras sie installieren, sie werden sich werder sicher fühlen, noch unseren Kampf beenden.

Lasst uns den Funken des Widerstands entfachen,
organisiert euch in euren Affinitäten.

Quelle: Act for Freedom Now

[Berlin] Streifenwagen mit Steinen angegriffen

In der Nacht auf Sonntag, den 02.02.2020 nahm eine Streifenfahrt eines Bullen durch Kreuzberg ein bitteres Ende: Wütende Angreifer*innen nahmen für den Mord an Maria und weitere kurz zurückliegende Angriffe Rache an den Cops und zerstörten Front- und Seitenscheiben des Streifenwagens, indem sie ihn mit einem Steinhagel eindeckten.

„[…] In einem könnt ihr euch sicher sein; dass wir immer Momente schaffen in dem das Kräfteverhältniss zu unseren Gunsten ausfällt und diese zu nutzen wissen.“

[Oldenburg] Bullenauto angezündet

Im Hof der City-Wache der Oldenburger Polizei hat es in der Nacht auf den 05. Februar 2020 gebrannt. Ein Grillkohleanzünder auf dem Vorderreifen entzündete ein dort abgestelltes Auto der Bullen.

Ein*e vorbeikommende*r Bull*innenfreund*in bemerkte das Feuer leider recht früh und informierte die diensthabenden Beamt*innen, die dann leider in der Lage waren, den Brand zu löschen. Kaputt ist das Auto vorerst dennoch.

Auto von Bulle steht platt am Straßenrand

In den vergangenen Tagen konnte in der Nähe des Bonner Platzes (München-Schwabing) ein Auto mit vier platten Reifen beobachtet werden. Aufmerksamen Beobachern fiel außerdem ein Abzeichen der DPolG (Deutsche Polizeigewerkschaft) an der Windschutzscheibe auf. Es steht zu vermuten, dass hier jemand das Auto eines Bullen geplättet hat. Geschieht ihm recht!

Quelle: Indymedia

Demnächst lohnt es sich übrigens ganz besonders, die Augen offen zu halten. Am kommenden Wochenende findet in München die sogenannte Siko statt, zu deren Schutz jedes Jahr hunderte Bull*innen aus ganz Deutschland anreisen. Viele von ihnen kommen dabei in Hotels unter und müssen ihre Autos am Straßenrand in der Nähe parken. Im letzten Jahr haben unbekannte Angreifer*innen eine sich dadurch ergebende Gelegenheit genutzt und eines der Fahrzeuge fachgerecht abgefackelt.