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War starts here – Kampagne gegen die kriegerische Normalität Markieren, blockieren und sabotieren

Im Jahr 2011, vor acht Jahren, wurde von verschiedenen autonomen Gruppen die Kampagne „War starts here – let‘s stop it here“ initiiert. Im Aufruf hieß es damals:

„Wir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschiedenen Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt.

Doch es geht uns um mehr als direkt militärisch erkennbare Rüstungsindustrien, Bundeswehreinrichtungen und -geräte, Truppenübungs- und Umschlagplätze. Patriarchale und neokoloniale Ideologien und Denkmuster müssen in den eigenen Köpfen als Teil von Militarisierung und Kriegsführung erkennbar gemacht werden. Wir wollen auch zivile Orte und Institutionen – Schulen, Arbeitsagenturen, Universitäten, Berufsmessen – als Orte markieren, in die militärische Formierung und Rekrutierung tagtäglich eindringt. […]

Das militärische Führen und Kontrollieren von Konflikten wird in immer mehr Situationen offensiv als alternativlos propagiert. Krieg wird weiter normalisiert, ob humanitär etikettiert, mit Doktrin der „responsibility to protect“ (Verantwortung zu schützen) oder offen ökonomisch begründet zur Durchsetzung von freien Rohstoff- und Handelsströmen. […]

Die Sicherung von staatlicher Herrschaft und die Durchsetzung ökonomischer Interessen machen den Kriegszustand allgegenwärtig. Ob völkerrechtlicher Angriff oder innerstaatliches Verbrechen, ob Kombattant oder Krimineller, ob Krieg oder Frieden: die überkommenen Begriffe verlieren ihre Trennschärfe und damit ihre Relevanz‘ (Schäuble, Jan 2007). Unterschiede zwischen Innen und Außen, militärische und zivil, Polizei und Militär, Krieg und Frieden verlieren ihre Konturen.“

An dieser Beschreibung hat sich bis heute wenig geändert. Deutsche Soldat*innen sind an gleichen Kriegsschauplätzen präsent wie noch vor zehn Jahren, einige neue sind dazu gekommen. Der sogenannte „Antiterror“-Einsatz in Mali z.B. dient dabei vor allem der militärischen Migrationskontrolle.

Die EU-Militärmission „Sophia“ zur angeblichen Bekämpfung von „Schleppern“ ist dagegen eingestellt worden, was neben der Stilllegung von NGO-Rettungsschiffen und der Ausrüstung sogenannter libyischer Küstenwachen dazu führt, dass immer mehr Flüchtende im Mittelmeer ertrinken oder ihrem Schicksal in einem libyschen Sklavenlager überlassen werden. Der Exportstopp für Waffenlieferungen nach Saudi Arabien dauerte gerade einmal ein paar Monate und ist inzwischen schon wieder Geschichte. Deutschland ist seit Jahren immer unter den Top Five der globalen Rüstungsexportnationen. Inzwischen steht auch eine neue Runde globaler atomarer Aufrüstung bevor.

Die antimilitaristischen Mobilisierungen der letzten Jahre gegen Rüstungsexporte, Kriegseinsätze, Rekrutierungen und Militarisierung der Gesellschaft sind leider kaum mehr wahrnehmbar. Um hier wieder „in die Offensive“ zu kommen, schlagen wir vor, die Kampagne neu zu beleben und dabei den Zusammenhang von Ausbeutung der globalen Ressourcen für die kapitalistische Produktion, Krieg und Flucht in den Mittelpunkt zu stellen. Die kapitalistischen Produktionsverhältnisse und die Verfestigung staatlicher Macht produzieren diesen Kreislauf und eine politische Lösung der globalen Probleme sind unter diesen Verhältnissen unmöglich. Viele, vor allem junge Menschen wissen das und scheinen nicht mehr bereit zu sein, in Ruhe abzuwarten und sich von den Regierenden weiter belügen zu lassen. Die globale Ausbeutung von Menschen und Natur ist nichts anderes als ein Krieg, und der beginnt hier, im globalen Norden, in Europa, in Deutschland. Der Krieg um den Zugang zu Rohstoffen und Absatzmärkten beginnt hier, der Krieg gegen Migration und Flucht beginnt hier. Hier können wir diesen Krieg auch bekämpfen.

Ein Slogan der ersten „War starts here“-Kampagne war: „Markieren, Blockieren, Sabotieren!“ Der ist im Rahmen der antimilitaristischen Mobilisierungen aufgegriffen und vielfältig umgesetzt worden. Inzwischen kann dieser Slogan auch ein wesentlicher Handlungsrahmen der Klimabewegung werden. Daran wollen wir anknüpfen.
Zum Thema Krieg existiert bereits ein Plakat, dass unter dem Motto – Krieg beginnt hier – einige Rüstungsstandorte in München markiert und darauf wartet, durch entsprechende Verantwortliche des globalen Klimawandels, erweitert zu werden. Dazu zählen, neben dem von den SWM betriebenen Kohlekraftwerk im Münchner Norden*, diverse Luftfahrt-Konzerne wie Airbus Defence and Space (früher EADS) und MTU, die im zivilen wie auch im militärischen an der weltweiten Zerstörung der Erde beteiligt sind. Die Energiekonzerne EO.N und RWE haben hier ihre Fillialen. Auch der Technologiekonzern Siemens, der erst durch die Machtergreifung der NSDAP zum weltgrößten Unternehmen im Bereich der Elektrotechnik wurde, hat seinen Hauptsitz in München.

Als ein Profiteur der Automobilindustrie hat die BMW Group ebenfalls ihren Hauptsitz in München. Die Autos werden hier in Massen produziert und weltweit verfrachtet, um den Reichtum weniger Profiteure zu vermehren. Die direkten Folgen, die durch CO2-Emissionen verursacht werden sind Dürren und Umweltkatastrophen im globalen Süden und somit der Tod Hundertausender.

Krieg und Klimazerstörung beginnen hier – und sind hier aufzuhalten.

* Das trotz eines erfolgreichen Bürgerentscheids bis Ende 2030 am Netz bleiben wird

„Deckname Jenny“ in München

Wann

  • Samstag den 13.07.2019, 17:00 – 19:30
  • Montag den 15.07.2019, 17:00 – 19:30

Wo

Werkstattkino
Fraunhoferstr. 9
80469 München

Sondervorführung im wunderbaren „werkstattkino“ mit Regie/Buch von Deckname Jenny.

In Kooperation mit Vertreter*innen von „Seebrücke München und „Klimacamp Chiemsee“ – Film- & Publikumsgespräch im Anschluß

DECKNAME JENNY 108min

Rechtsruck in Europa. In Deutschland morden die Nazis wieder. Ertrunkene Menschen im Mittelmeer. Und die EU kriminalisiert eine Kapitänin die Menschen gerettet hat. Der Klimawandel wird von der Politik ausgesessen.

Jennys Bande reichts. Sie schaut nicht mehr zu. Und handelt. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit als Mitglied einer Stadtguerillagruppe stellen. Und nun wird es für alle Beteiligten eng…

hochaktuell * generationsübergreifend * mit Augenzwinkern * subversiv * anarchistisch * aus einem queeren & feministischen Blickwinkel *

Ein politischer Spielfilm von Aktivist*innen, kritischen Schauspieler*innen und Filmemacher*innen. Jenseits jeder Mainstreamproduktion ein professioneller Film aus der Bewegung!

Trailer gibts hier:
https://jenny.in-berlin.de/

Ey, euer Auto brennt

In Wolfratshausen hat am vergangenen Sonntag nachts ein Bull*innenauto gebrannt. Während die damit gekommenen Bull*innen die Gäste in einem nahegelegenen Lokal kontrollieren wollten, wurden sie durch eine anwesende Person darauf aufmerksam gemacht, dass ihr fahrbarer Untersatz gerade vor der Tür abbrennt.

So lustig es sein muss, Bull*innen darauf aufmerksam zu machen, dass gerade ihr tolles Auto abgebrannt ist, war der Hinweis doch eher schlecht getimed. Er kam einige Sekunden zu früh und so gelang es einer*m der Bull*innen noch rechtzeigit bevor das ganze Auto abbrannte, das Feuer zu löschen. Schade.

Einen größeren Schaden verursachte das Feuer natürlich trotzdem.

Leider gelang es den Bull*innenschweinen im Anschluss auch noch drei Personen festzunehmen. Weil diese die Bull*innen bereits zuvor angepöbelt hatten, verdächtigen die Bull*innen sie nun, ihr Auto entfacht zu haben.

Diskutieren will gelernt sein

Diskussionen sind in linksradikalen und anarchistischen Kontexten wichtiger Bestandteil der Meinungsbildung von Menschen. Doch mir fällt es inzwischen schwer mich auf Diskussionen einzulassen, denn immer wieder nimmt die Diskussion einen Verlauf, bei dem ich nur noch Lust habe, wegzulaufen und mich irgendwo zu verstecken. Aus welchem Grund ich immer wieder einen starken Fluchtreflex bekomme, möchte ich im Folgenden versuchen aufzudröseln. Dabei geht es mir im Folgenden um Verhaltensweisen von Mitdiskutierenden, die Interesse an der Diskussion haben und nicht eh der Meinung sind diese stören oder verhindern zu wollen, aus welchen Gründen auch immer.

Während ich anfangs beeindruckt und begeistert von der Diskussionsfreudigkeit vieler Menschen war, bin ich heute deutlich vorsichtiger geworden. Denn ich empfinde die meisten Diskussionen, die ich in linksradikalen Kontexten führe, als gewaltvoll. Viele Verhaltensweisen, die bei Diskussionen an den Tag gelegt werden, scheinen als Teil einer Diskussionskultur betrachtet zu werden, mit der ich mich aber nicht identifizieren kann. Rededominanz, Ablenken vom Thema, Unterstellungen, Gegenseitiges Nicht-Zuhören, persönliche Angriffe, fehlende Offenheit gegenüber den Meinungen anderer, eine irritierende Selbstsicherheit in bezug auf die einzig wahre Richtigkeit der eigenen Positionen, bei angekündigten Diskussionen innerhalb öffentlicher Veranstaltungen die mangelnde Bereitschaft sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, sondern bereits mit einer unverrückbaren vorgefertigten Meinung zu kommen, von der andere ausschließlich überzeugt werden sollen. Quasi eine Mission zur Bekehrung der Ungläubigen.

Auch das verbale „Duell“ in diesem Kontext scheint sich bei vielen Leuten starker Beliebtheit zu erfreuen. Gearbeitet wird dabei mit allen rhetorischen Tricks – teilweise unbewusst, teilweise aber auch bewusst. Dabei strotzen viele nur so vor Selbstbewusstsein und sind sich ihrer Position vollkommen sicher. Oder tun zumindest so. Teilweise wird versucht Leute zu überzeugen. Teilweise aber auch manipulativ zu beeinflussen. Sie so zu beeindrucken, sodass sie so eingeschüchtert sind, weil sie den Eindruck haben zu dumm oder zu ungebildet sind, um gegen die geballte intellektuelle Autorität anderer zu argumentieren. Auch Menschen Diskussionen aufzuzwingen oder Diskussionen zu kapern, um über die Dinge zu reden, mit denen Mensch sich am besten profilieren kann, scheinen mir beliebte Strategien.

Ist das der Weg zu einer anderen Gesellschaftsform und zu einem cooleren Miteinander zu kommen? Ich bin mir sicher, dass viele diskussionsfreudige Menschen nicht absichtlich gewaltvoll handeln. Auch wenn einige mir durchaus auch schon freudig davon erzählt haben, dass sie Schopenhausers Tipps um „Recht zu behalten“ – z.B. „Den Gegner zum Zorn reizen: denn im Zorn ist er außer Stand, richtig zu urteilen und seinen Vorteil wahrzunehmen“, sehr gerne anwenden. Jedoch scheint es bei vielen wenig Bewusstsein darüber zu geben, dass mensch unterschiedliche Begriffe von Diskussionen haben kann und dass je nach dem, welche Ziele dabei verfolgt werden, unterschiedliche rhetorische „Methoden“ zum Einsatz kommen. Viele scheinen mir unter Diskussion zu verstehen, Recht behalten zu wollen und andere vom eigenen Gesagten zu überzeugen oder zumindest so zu argumentieren, dass mensch nicht am Ende als „Verlierer*in“ dasteht. Damit wird die Diskussion zu einem Wettkampf, in dem der Mensch, der rhetorisch am versiertesten ist, am Ende als Sieger*in hervorgeht. Das ist jedoch nicht die Art Diskussion, für die ich mich interessiere. Sie scheint mir dann auch Zwecken zu dienen, die nicht mit anarchistischen Prinzipien vereinbar sind, wie einem Konkurrenzdenken, einem Leistungsdenken und dem Prinzip, dass das Ziel die Mittel rechtfertige (der „Sieg“ in der Diskussion rechtfertigt miese rhetorische Mittel). Die Diskussion hingegen, an der ich mich gerne beteilige, ist die, in der Menschen aufrichtiges Interesse haben, gemeinsam über eine bestimmte Fragestellung nachzudenken, und ohne dabei einer Meinung zu sein, trotzdem in der Lage sind zu respektieren, dass andere Menschen eine andere Meinung zu einem Thema haben und die darum bemüht sind, dass alle Menschen Teil an der Diskussion haben, die also in der Lage sind sich zurückzunehmen, zuzuhören und auf das von anderen Gesagte einzugehen. Solche Diskussionen habe ich zum Glück auch schon geführt.

[Neapel] Solidarität mit Andreas Krebs

Der in Neapel gefangen gehaltene Anarchist Andreas Krebs braucht dringend medizinische Versorgung, die ihm seit Monaten verweigert wird. Vor einigen Monaten wurde bei ihm Nierenkrebs diagnostiziert, die ihm bereits zugesagte Operation wird dennoch immer noch nicht durchgeführt. Medikamente muss er selbst bezahlen. Deshalb gibt es nun einen Spendenaufruf für folgendes Konto:
Empfänger: Krebs
IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC: BELADE BEXXX
Verwendungszweck: Spende/Andreas Krebs.

Auch über Zuschriften oder Bücher (über Motorräder und philosphische Fragen) an folgende Adresse freut er sich:
Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

Mehr Infos zu seinem Fall findet ihr hier.

[Neumünster] Gefangener macht Sommerferien

Aus der JVA Neumünster ist ein Gefangener während eines Begleitausgangs abgehauen. Nachdem er zahlreichen Schikanen ausgesetzt war, weil er sich gegen die Zustände seiner Gefangenschaft wehrte, hatte er die Schnauze voll: „Da es mir mit den Spielchen reicht und ich mal Urlaub brauchte, bin ich am 11.06. im Begleitausgang abgehauen und untergetaucht. Den Rest sitze ich dann im Winter ab. Ihr glaubt gar nicht, wie herrlich es ist, mal Ruhe zu haben und vernünftiges Essen!“ Wir wünschen einen schönen Urlaub!

Bull*innenschweine fressen Steine

Am Donnerstag, den 27.06. rückten die Bull*innenschweine wieder einmal zu einer Wohneinrichtung in Krailling aus. Dort nahmen sie eine Person fest, weil diese zuvor angeblich Mitarbeiter*innen der Wohneinrichtung angegriffen habe. Diese permanenten Schikanen wollten sich mehrere Bewohner*innen der Unterkunft nicht mehr gefallen lassen. Sie solidarisierten sich mit der von den Bull*innen festgenommenen Person und deckten die Schweine mit Glasflaschen und Steinen ein.

Leider gelang es den Bull*innenschweinen, Verstärkung zu rufen. Insgesamt 9 Personen, die sich in der Umgebung der Unterkunft aufhielten, nahmen sie dabei fest.

Ein kleiner Trost bleibt. Sowohl die an der ersten Festnahme beteiligten Bull*innenschweine, als auch ihr Auto wurden bei dem Einsatz verletzt/beschädigt. Wir wünschen, dass es noch lange und feste wehtut!

Hände hoch und Hände weg von unseren Gefährten!

Wenn uns die notwendigen Mittel zum leben und kämpfen fehlen, gibt es nur wenige Möglichkeiten darauf zu reagieren. Wir werden dazu erzogen, das Gesetz zu achten und den Zufall der Geburt als Schicksal an zu erkennen und uns ihm zu unterwerfen. Das heißt: eine zur Verfügung stehende Option ist das Abfinden mit der Scheiße in die wir geboren werden und die die ältere Generation uns vorbereitet hat. Dieses Abfinden ist auch Teil der zweiten Möglichkeit, nämlich des verbitterten und Arbeitens und Erringens von kleinen materiellen Verbesserungen, die die schönen Früchte unseres Strebens/Sterbens sein sollen. Ein Leben für die Arbeit.
Die dritte Möglichkeit – und das ist die einzige tatsächliche Entscheidung, die wir hier treffen können, weil alles andere uns regelrecht nur zustößt – ist die Enteignung. Also der Diebstahl, der Raub, das Besetzen und Schwänzen, die Weigerung und das aktive Aufbegehren gegen die Erwartungen und Gesetzmäßigkeiten wie ein Leben im Idealfall auszusehen hat.

Zum leben und kämpfen benötigen anarchistische Projekte und Anarchisten Geld und die naheliegenste Art sich dieses Geld zu besorgen ist, diejenigen zu überfallen, die es haben und mitverantwortlich für die Misere sind, in der alle Ausgebeuteten und Entrechteten stecken.

Am Mittwoch den 12.06.2019 wurden in Thessaloniki (Griechenland) drei Anarchist/Innen verhaftet, als sie nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in ihr Fluchtauto stiegen. Die Geschichte der Banken und des Geldes sind voll von gewaltsamen Brüchen und Versuchen, sich an denen vorbei, die von unserem Elend profitieren, sich die Mittel anzueigenen, die die Ausgebeuteten wie wir benötigen. Nicht selten waren es auch Anarchisten und Anarchistinnen, die solche Schritte unternahmen. Selbst in jüngster Zeit – und das sind nur die Beispiele von denen wir wissen – gab es leider immer wieder Verhaftete und vom Staat Entführte, für die Banken keine heiligen Tempel sind, sondern Orte, die danach rufen entweiht zu werden. Hier gehen Grüße und Kraft an Lisa, die gerade eine lange Haftstrafe, wegen einem Bankraub in Aachen absitzen muss.

Kraft und Solidarität an die in Thessaloniki Verhafteten. Freiheit für Dimitra, Giannis, Kostas!

Und eine dicke Umarmung an den Anarchisten, der es diesen Monat geschafft hat aus einem Gefängnis in Griechenland zu fliehen. Auf dass sie ihn nie wieder in ihre Klauen kriegen.

Überfallen wir das Bestehende! Freiheit für Alle!