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Funkmast des Bayerischen Rundfunks abgefackelt

In der Nacht auf Freitag, den 22. Mai 2020 wurde in München Freimann ein Sendemast auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks abgefackelt. Gegen 03:00 Uhr morgens schlug ein Rauchmelder, der am Funkmast angebracht war, Alarm. Zahlreiche Feuerwehrkräfte rückten zum Brandherd aus und brachten auch gleich die Bullen mit, die mit 20 Streifenfahrzeugen und einem Hubschrauber die Gegend auf der Suche nach den Brandstifter*innen absuchte. Zu unserer Freude ohne auch nur den geringsten Erfolg.

Auch wenn die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit Techniker*innen vom BR und Vodafone ihr Bestes gaben, um das Feuer in über 30 Metern Höhe zu löschen und Funkmast und darauf befindliche Technik zu retten, waren die Kabelstränge am Ende vollständig verkohlt und der Funkturm musste vom Betrieb genommen werden. Über den Zustand der Sendeanlagen ist bislang nichts bekannt, Störungen habe es laut BR lediglich beim Empfang von DAB im Norden Münchens gegeben.

[Birmingham, Merseyside, Belfast] Angriffe auf die 5G-Infrastruktur

Am Donnerstag, den 02. April und Freitag, den 03. April wurden in Sparkhill, Birmingham und Melling, Merseyside 5G-Mobilfunkmasten in Brand gesteckt.

Der 70 Fuß hohe Mobilfunkturm in Birmingham wurde kurz nach acht Uhr Abends abgefackelt. Die Feuerwehr wurde zu der „gut beleuchteten“ Einrichtung in der Spring Road in Tyseley gerufen. Die Polizei versuchte außerdem, die Straße zu sperren, während die Flammen über den Zeitraum von mehr als einer Stunde bekämpft wurden.

In Melling, Merseyside berichteten Feuerwehr und Rettungskräfte, dass sie einen 5G-Funkturm am M57 motorway spät am Freitagabend gelöscht hätten.

Bereits Ende September 2019 wurde ein EE/BT-Funkmast in Porth, Wales, durch einen Brandanschlag zerstört.

Gegen jede Schädlichkeit und Toxizität

Gegen die Techno-Gefängniswelt

Eine globale Karte der 5G-Infrastruktur findet sich unter https://www.speedtest.net/ookla-5g-map

Update von Sans Attendre Demain: Ebenfalls in der Nacht des 03. Aprils wurde in Belfast, Nordirland eine 5G-Antenne niedergebrannt: In einem im Internet veröffentlichten Video sieht mensch Flammen am Fuße eines Masts an der Antrim Road, einer Nachbarschaft im Norden der Stadt. Wir hören außerdem Stimmen, die sagen „Fick 5G!“ und „Lang lebe die Revolution!“. Ein Feuerwehrmann bestätigt, dass mehrere Brände am Fuß der Antenne gelegt worden seien, die Kabel und einen elektrischen Schaltkasten teilweise zerstörten.

Übersetzung des englischen Originals bei 325.

Anmerkung: In den deutschen Medien wird von diesen und weiteren Angriffen auf die 5G-Infrastruktur berichtet. Dabei werden die Angreifer*innen als Verschwörungstheoretiker*innen diffamiert, die angeblich glauben sollen, dass 5G entweder das Immunsystem schwäche oder dass der Coronavirus dazu diene, 5G schneller einzuführen und dabei die Risiken zu vertuschen. Aber wird hier nicht vielleicht das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt? Ist die Essenz solcher Behauptungen wirklich so falsch? Fakt ist doch, dass die mit dem Coronavirus gerechtfertigten Ausgangssperren und Beschränkungen des Lebens weltweit dazu führen, dass 5G und andere technologische Neuerungen schneller etabliert werden. Neuerungen, die uns noch besser kontrollierbar machen werden. Es klingt absurd, dass das Coronavirus aus diesem Zweck von irgendwem in die Welt gesetzt worden sei, aber gelegen kommt es den 5G-Befürworter*innen, ebenso wie allen Protagonist*innen einer Digitalisierungsbewegung doch allemal.

Ein rebellischer Jahresrückblick

Das Jahr nähert sich dem Ende, die unsägliche Weihnachtsquälerei ist einmal wieder überstanden und in Kürze dürfen wir uns an Kriegsspielerei und massiver Luftverschmutzung erfreuen. Und sei das alles nicht genug, so werden wir überall auch noch von Jahresrückblicken überschüttet. Doch bei diesem Punkt sehen doch auch wir uns genötigt in diesen Reigen einzusteigen und euch einen etwas anderen Jahresrückblick zu präsentieren, der einen Blick auf die Momente der Rebellion und des Unmuts gegen Herrschaft in München wirft. Das, was wir hier zusammengetragen haben, ist natürlich unvollständig, denn vieles wird nicht berichtet, vieles haben wir nicht mitbekommen und wir haben die Nachrichten auch danach ausgesucht, was uns gefallen hat.

Gentrifizierung

Das leidigste Thema in München, die Wohnsituation. Unbezahlbare und weiterhin ansteigende Mieten, Luxussanierungen und der Bau von luxuriösen Eigentumswohnungen bei gleichzeitiger Wohnungsnot, die Immobilienbranche hat ihren Spaß, die meisten Menschen wissen aber nicht mehr, wo, wie oder wie lange sie in München noch wohnen können. Doch selbst wenn die Mieten „bezahlbar“ wären – was auch immer das heißen mag, denn es wird immer Menschen geben, die sich die Miete für eine Wohnung nicht leisten können werden –, so ist es doch absurd, dass einigen Menschen einfach aufgrund der Tatsache, dass ihnen ein Haus gehört, ein monatliches Einkommen durch andere Personen ermöglicht wird, die einfach nur dort wohnen wollen. Wir sind nur Gäste, dort, wo wir wohnen, wir haben keine Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich unseres Wohnraums. Wir können einfach nur zuschauen, wie andere entscheiden, wann wie saniert werden soll, wie die Fassade aussehen soll, wir kennen unsere Nachbar*innen nicht, es ist ungewiss, wie lange wir noch bleiben können, ehe wir uns unsere Wohnung oder unser Zimmer nicht mehr leisten können. Gleichzeitig müssen Leute auf der Straße schlafen und wer sich Raum einfach nimmt – in einem der zahlreichen Leerstände dieser Stadt –, die*der wird bei Entdeckung vertrieben oder sogar bestraft. All das macht wütend und diese Wut macht sich bemerkbar.

Cops, Hobbycops, die Knastgesellschaft und das Geschrei nach mehr „Sicherheit“

Sicherheit – das Lieblingsargument aller Liebhaber*innen autoritärer Maßnahmen. Denn mit dem Stichwort „Sicherheit“ lassen sich alle Einschränkungen der Freiheit von Menschen rechtfertigen – (Video-)Überwachung, ein riesiges Waffenarsenal und vom Staat bezahlte sowie freiberufliche Schläger*innentrupps (Securities, KVR-Hilfssheriffs, MVG-Wacht usw. und natürlich die Cops und die Bundeswehr). Sicherheit zu gewährleisten ist auch der angebliche Anspruch, der es notwendig mache, das Zusammenleben der Menschen über Gesetze, die Justiz und den Knast zu regeln. Denn ohne diese „Sicherheits“vorkehrungen wären alle Menschen angeblich die ganze Zeit nur damit beschäftigt sich gegenseitig aufs Maul zu hauen und würden ausschließlich danach streben Herrschaft über alle anderen auszuüben. Das berühmte Argument mit der „Macht des Stärkeren“, die herrschen würde, wenn der Staat dem keinen Einhalt gebieten würde. Um dies zu verhindern, liegt also die ganze Stärke beim Staat. Denn wenn der Starke der Staat ist und nicht jemand anders, dann ist es ja was ganz anderes. Der Staat kontrolliert uns auf Schritt und Tritt, das, was er über uns gespeichert hat (etwa die Daten aus dem Personalausweis, das Geburts- und das Melderegister, Eintragung über unsere Staatsangehörigkeit, Sterberegister), ist bedeutender für unsere Existenz, als das, was wir selbst zu uns zu sagen haben. Unsere Handlungsspielräume sind in dieser angeblich „freien“ Gesellschaft unfassbar klein, und wenn wir diese übertreten, so gibt es ein ansehnliches Arsenal an Mitteln, um uns zur Einhaltung der vom Staat auferlegten Spielregeln zu zwingen – bis hin dazu, dass wir für den Rest unseres Lebens eingesperrt werden und die Gestaltung unses Lebens vollständig von den Entscheidungen anderer Menschen abhängt. Ausgeliefert – durch und durch. Dass wir uns ja so benehmen, dass das System der Herrschaft von Menschen über Menschen nicht ins Wanken kommt. Das ist das Ziel. Wer stiehlt, wer ohne Ticket fährt, wer sich der Lohnarbeit verweigert, wer sich dagegen wehrt, Subjekt eines Staates zu sein, die*der weiß, dass einer*m nur ein kleiner Handlungsspielraum gelassen wird. Und jede Maßnahme, die zum Aufrechterhalten der „Sicherheit“ zusätzlich eingeführt wird, macht diesen Spielraum noch kleiner. Doch wo es Herrschaft gibt, gibt es auch immer Widerstand.

Mobs vs. Cops

Eine eigene Rubrik wollen wir den spontanen Revolten gegen autoritäre Anwandlungen widmen, meist wenn eine größere Menschenmenge eigentlich nur ihren Spaß haben wollte, und dann so uniformierte Schläger*innen meinen, sich einmischen und rummackern zu müssen.

Abschiebungen und Asylpolitik

„Leitkultur“, „verwirktes Gastrecht“, „Rückführung“, „kriminelle Asylbewerber“ und „Obergrenze“, die deutsche Volksgemeinschaft mobilisiert sich gegen die Zuwanderung flüchtender Menschen aus anderen Teilen der Welt und macht ihren Rassismus so deutlich wie eigentlich immer schon. Das Zusammenpferchen in Lagern, die ständigen Schikanen, die Misshandlungen rufen einigen Widerstand auf den Plan.

Antifaschismus

Da leben wir schon in autoritären Zeiten, doch gibt es Leute, die es gerne noch autoritärer hätten und die sich eine Volksgemeinschaft zusammenfantasieren, die es vor „fremden“ Einflüssen zu beschützen gilt.

Smart City, E-Mobilität und grüner Kapitalismus

Smarte Mobilität, E-Technik, smarte Kommunikation. Die Digitalisierung macht sich immer mehr bemerkbar. „Sharing“-Dienste mit jedem vorstellbaren Fortbewegungsmittel, alle mit Elektro-Antrieb, alle über App entsperrbar. Per Smartphone bezahlen, jederzeit, überall. Dank Smartphone wird alles immer bequemer – und auch immer besser überwachbar. Denn die smarte Technologie sammelt Unmengen an Daten. Kameras an smarten Autos, die auch noch selbst die Cops rufen, wenn sie angezündet werden, GPS auf jedem Handy, in jedem Fortbewegungsmittel, die Zuordnung jeden Zahlungsvorgangs zu deinem Profil, das natürlich vollständige Daten über dich preisgibt, eine immer bessere Gesichtserkennungssoftware. Die Überwachungsmechanismen werden allumfassender, unsichtbarer, selbstverständlicher – und genießen breite Akzeptanz. Denn die smarte Technologie ist dann doch so bequem. Bequem zahlen – schon kommt bequem klauen gar nicht mehr in Betracht. Mensch habe doch nichts zu verbergen. Das gängige Argument. Gleichzeitig kann mensch gleich das schlechte Gewissen beruhigen, angesichts von Klimawandel und kapitalistischer Ausbeutung. Denn dank grüner E-Technologie tue mensch durch seinen Konsum etwas für die Umwelt. Eine der absurdesten Lügen der neuen E-Mobilitätswelle, so offensichtlich, dass ich darüber nicht viel Worte verlieren will. Doch Digitalisierung, Technologie und Energiegewinnung haben einen wunden Punkt: sie brauchen eine krasse Infrastruktur, viele, viele Kabel… und bieten dadurch nette Angriffspunkte.

Reclaim the City

Wem gehört die Stadt? Wer darf sie wie gestalten, wer kann einfach machen, wer muss um Erlaubnis bitten? Warum darf ich am Stadtbild nichts einfach so verändern, bin jedoch selbst mit tausenden Änderungen konfrontiert, auf die ich keinen Einfluss habe. Weder im Haus, in dem ich wohne, noch in der Straße oder dem Viertel kann ich irgendetwas mitgestalten, dafür werde ich mit großflächigen Werbungen gequält, mit einem zubetonierten hässlichen Hof konfrontiert, der nur als Parkplatz dient, mit Überwachungskameras und einer langweiligen Fassade und einer grauen Stadt. Wenn ich jedoch etwas Farbe hineinbringen will oder etwas verändern, dann bekomme ich eine Anzeige wegen Sachbeschädigung oder wegen Verstoßes gegen die Bauordnung. Wenn ich gegen irgendetwas protestieren will, mich zum Feiern zusammenfinden will, leben will, muss ich es anmelden oder sogar um Erlaubnis bitten. Dass sich das nicht alle gefallen lassen, sieht mensch besonders an den zahlreichen Graffiti, die München schmücken.

Gott töten

Wieviel Einfluss Religion und hierzulande insbesondere das Christentum hat, wird mir immer wieder deutlich, wenn ich im Gerichtssaal dieses fucking Kreuz hängen sehe. Das Christentum, aber auch jede sonstige Gottesvorstellung, hat dabei autoritären Charakter, denn Gott oder das Göttliche oder die Götter – whatever! – verlangen immer eine Unterwerfung des Individuums vor Gott. Religion ist die Vorstellung, dass der Mensch keinen freien Willen hat, sondern einem göttlichen Plan folgen muss. Religion wurde schon immer als Vorwand verwendet, um damit Herrschaft über andere Menschen zu legitimieren, sei es um die Herrschaft eines Königs oder eines Papstes zu rechtfertigen, als auch um sich als individuelle*r Priester*in der jeweiligen Gottheit Autorität gegenüber anderen Menschen zu verschaffen. Was gibt es Geileres als Menschen, die vor dir auf den Knien rumrutschen und ihr Leben danach gestalten, was du ihnen aufträgst? Gerade im Dezembermonat werden wir mit der vollen Ladung Christentum zugeballert. Und das hat wohl einigen Menschen nicht gefallen…

Solidarität mit Kämpfen an anderen Orten

Im August erklärt der griechische Staat Exarchia, dem widerständigen Stadtviertel in Athen, den Krieg. Mehrere Hausbesetzungen, insbesondere diejenigen, die von Migrant*innen bewohnt sind, werden geräumt. Menschen in Exarchia setzen sich zur Wehr. Und auch hier greifen Menschen den griechischen Staat an. Im Oktober rufen Schüler*innen in Chile aus Protest gegen Fahrpreiserhöhungen beim öffentlichen Nahverkehr zum kollektiven Schwarzfahren auf. Ein paar Tage später ist das ganze Land in Aufruhr und bis heute dauert die Revolte an. Auch dazu gab es in München solidarische Angriffe.

 

Update zu den Kabelbränden an Leinthalerbrücke und Herzog-Heinrich-Brücke

Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht zum 19.12.2019 zu einem Kabelbrand an der Leinthalerbrücke. Das war jedoch nicht alles: Auch an der nahegelegenen Herzog-Heinrich-Brücke wurden Datenkabel in Brand gesetzt. Betroffen waren neben Vodafone auch Kabel der Stadtwerke München. Bei Indymedia ist indess ein Bekenner*innenschreiben erschienen:

In der Nacht zum 19.12.2019 haben wir zwei Hauptkabel von Vodafone und den Stadtwerken München an zwei Isarbrücken in München mit Feuer lahmgelegt. Die Kabel versorgen neben Großbetrieben wie BMW das Heizkraftwerk Nord der Münchner Stadtwerke. Ziel war, einen möglichst hohen Sachschaden anzurichten, um die herrschende Klimapolitik praktisch anzugreifen.

Im Heizkraftwerk Nord wird noch viele Jahre Kohle verfeuert um Strom und Fernwärme zu gewinnen. Die Stadt München ignoriert konsequent den Bürgerentscheid gegen einen Weiterbetrieb, weil es angeblich als Hauptlastreserve am Netz bleiben muss – es bleibt nur die Möglichkeit, die Kosten für die Stadtwerke in die Höhe zu treiben um eine vorzeitige Stilllegung durchzusetzen.

Wir können nicht genau abschätzen, wie umfangreich die Störungen durch unsere kleinen Brände gewesen sind. In den spärlichen Zeitungsmeldungen wurde von tagelangen Reparaturarbeiten und einen Sachschaden von wenigstens 100.000 Euro gesprochen.

Kohleausstieg ist Handarbeit.
Kaptialismus abschaffen.
Den Klimakillern den Saft abdrehen.

Feurige Grüße an die 3 von der Parkbank

Kabelbrand an der Leinthalerbrücke

In der Nacht auf Donnerstag, den 19.12.2019 steckten Unbekannte mehrere Kabelstränge an der Leinthalerbrücke in Brand, die entlang der Brücke über die Isar geleitet werden. Laut Cops entstand dabei ein Schaden von mehreren zehntausenden Euro. Es handelte sich wohl um Glasfaser-Fernleitungen, die mittels Benzin in Brand gesetzt worden waren. Der Brand konnte frühzeitig gelöscht werden, sodass es laut Press zu keinen bedeutenden Störungen der Kommuniktaion in München kam. Bereits im März hatte es einen Brandanschlag auf Vodafone-Kabel an der John-F.-Kennedy-Brücke gegeben. Auch damals behauptete Vodafone, dass es keine Ausfälle gegeben habe, der Sachschaden lag damals bei 100.000 Euro.

[Hamburg] Kabel eines Mobilfunkmasts abgebrannt

In der Nacht auf Mittwoch, den 20.03.2019 brannten im Hamburger Stadtteil Barmbek die Kabel eines Mobilfunkmastes, der von der Firma Vodafone genutzt wird. Die Kabel brannten von einer zu einem Trafohäuschen führenden Kabelbrücke bis in 15 Meter Höhe. Ob Sabotage oder Defekt ist unklar, auch zu den tatsächlichen Auswirkungen will sich niemand äußern. Kein Wunder, diese Information könnten nicht zuletzt andere inspirieren… „Uns interessieren solche Spekulationen ohnehin nur am Rande, viel wichtiger erscheint uns die Freude, die eine solche Unterbrechung der totalen Vernetzung uns bereitet und die sich in dem Feuer manifestierende Gewissheit, dass das Herrschaftsprojekt der allumfassenden Konnektivität fragil ist und angreifbar bleibt.“

Quelle: barrikade

Kabelbrand in Bogenhausen

In Bogenhausen kam es in der Nacht auf Dienstag zu einem Kabelbrand an einer Kommunikationsleitung. Was genau angegriffen wurde verraten die Bull*innen zwar leider nicht, sie scheinen sich jedoch sicher zu sein, dass es sich hier um einen Angriff von links handelt.

Angriffe auf Kommunikationsleitungen können dazu genutzt werden, verschiedene Komponenten einer Infrastruktur lahmzulegen und so deren reibungslosen Ablauf zu stören.

UPDATE: Es handelte sich bei dem betroffenen Kabel wohl um ein Glasfaserkabel der Firma Vodafone, das an einem Kabelschacht unter der John-F.-Kennedy-Brücke entzündet worden war. Auch wenn Vodafone behauptet, dass es durch den Vorfall keine Ausfälle gegeben habe, war der Angriff wohl dennoch erfolgreich. Der entstandene Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.