Tag Archives: Farbangriff

[Berlin] Gefängnis-Basar mit Farbe angegriffen

Am 23.11. fand in Berlin ein Weihnachtsbasar der JVA Tegel statt, auf dem im Gefängnis hergestellte Sachen verkauft wurden. Vermummte auf Fahrrädern griffen diesen mit mit rosa Lack gefüllten Christbaumkugeln an. „Diesen Basar griffen wir mit Farbkugeln an, um den laufenden Knastbetrieb wenigstens kurz zu stören und um den Justizschweinen, Verkäufer*innen und Unternehmen vor Ort zu zeigen, was wir von ihnen halten. Unter Zwang, schlechten Arbeitsbedingungen, einem Stundenlohn von einem bis zwei Euro und unter absoluter Kontrolle müssen Gefangene auch in Berliner Knästen für Unternehmen, die Knäste und Berliner Behörden produzieren. […] Wir senden kämpferische Grüße an alle Gefangenen und wünschen uns mehr Remmi Demmi gegen Knäste! Justizschweine, Bullen und Profiteure müssen angegriffen werden, denn sie werden Knasttore nicht auf unsere Bitte öffnen oder die Zwangsarbeit einstellen. Sie sind und bleiben unsere Feinde beim Kampf um eine befreite Gesellschaft.“

Quelle: Chronik

Solidarität mit der sozialen Revolte in Chile!

In Chile revoltieren seit Wochen zigtausende Menschen gegen die herrschende Normalität. Polizeistationen, Kirchen, Banken, Shoppingmalls, Busse, U-Bahnstationen und Universitäten brennen. Der normale Alltag ist zum Erliegen gekommen und die staatliche und kapitalistische Macht wird angegriffen.
Wie können wir von hier aus unsere Solidarität und Verbundenheit mit den dortigen Revolten ausdrücken?
Es gibt verschiedenste Möglichkeiten… in München wurden z.B. in den vergangenen Nächten mehrere Ticketautomaten an verschiedenen Stationen angezündet und niedergebrannt. Außerdem wurde das chilenische Konsulat mit Farbe verunstaltet und „Feuer allen Staaten! (A)“ neben dieses gesprüht. Auch eine nahegelegene Kirche wurde vollgeschmiert und „Kein Gott Kein Staat Kein Patriarchat“ auf diese gesprüht.
Es wäre schön, wenn auch hier solche Vorschläge wilde Verbreitung finden und andere Möglichkeiten der Solidarität in die Praxis umgesetzt würden.

Gefunden auf Indymedia.

[Hamburg] Farbangriff auf Bull*innenwache

In der Nacht auf den 5. November haben wir eine Polizeistation im Stadtteil Finkenwerder mit Farbe angegriffen. Die Tat versteht sich in Solidarität mit der geräumten Waldbesetzung im nahe gelegenen Vollhöfner Wald (Völli). […]

[Wir] wollen allen vorschlagen selbst auch Angriffe zu starten und Menschen in ihrem Umfeld dabei zu bekräftigen: Denn was die direkte Aktion so schlagkräftig macht ist ihre Vervielfältigung. […] [D]as spurenfreie Befüllen von Einmachgläsern oder Feuerlöschern mit Farbe [ist] keine hochkomplizierte Angelegenheit, das Finden von Zielen und Fluchtmöglichkeiten keine Zauberei. Also sucht euch Freund_innen, denen ihr vertraut, um etwas zu starten oder bezieht (unter Berücksichtigung eurer eigenen Sicherheit) Freund_innen, die interessiert sind aber alleine nicht die Möglichkeit haben anzugreifen mit ein. Finden wir Wege, die Feindschaft gegenüber den Bullen, den Mietkonzernen, dem Knastsystem, den Zerstörern der Umwelt… zum Dauerzustand zu machen.“

Quelle: Indymedia

Smart mit roter Farbe verunziert

Ein in der Asamstraße abgestellter Smart wurde im Zeitraum von Donnerstag, den 17.10.2019 bis Montag, den 21.10.2019 mit roter Farbe verunziert.

Ob es sich bei dem Smart um ein Privatfahrzeug handelte oder dieser möglicherweise Teil des car2go-Carsharing-Programms des Daimler-Konzerns war ist leider nicht bekannt. Um letzteren anzugreifen gäbe es jedenfalls sehr gute Gründe: Neben der Überwachung der eigenen Nutzer*innen durch das Carsharing profitiert Daimler auch weltweit von Knästen, indem das Unternehmen die Insass*innen Arbeiten zu seinen Gunsten verrichten lässt.

[SCHWEIZ] FILIALEN DER CRÉDIT SUISSE IN MEHREREN Städten angegriffen

Seit Montag, dem 14. Oktober kam es zu Angriffen auf Filialen der Bank Crédit Suisse in mehreren Schweizer Städten, unter anderen in Muri bei Bern, Zürich, Basel und Solothurn. Crédit Suisse finanziert die Rüstungsfabrik „Lockheed-Martin“, die die türkische Armee mit Kampfflugzeugen und Militärhubschraubern versorgt. Sie finanziert weiterhin andere Rüstungsunternehmen, die Waffen an die Türkei liefern. Die Filialen wurden mit Farbe und Hämmern oder auch mit Feuer angegriffen, Botschaften wurden hinterlassen (beispielsweise „Krieg dem Krieg“ und „Save Rojava“).

[Belgrad] Farbangriff auf türkische Botschaft und solidarische Graffiti

In Belgrad haben Menschen die türkische Botschaft mit etwas Farbe verschönert und Botschaften wie „Wir werden den mörderischen Staat zerstören“ und „Lang lebe die Revolution in Rojava“ an ihren Wänden hinterlassen. Auch die „Halkbank“ (türkische Staatsbank) und eine Gedenktafel für einen türkischen Botschafter bekamen Nachrichten in Solidarität mit Rojava an die Wand gepinselt.