Tag Archives: burning cop car

[Leipzig] Bullenkarre abgefackelt – Solidarität mit den Gefangenen vom Wochenende

Wir haben am 05.09. einen Streifenwagen der Bullen mit Feuer unbrauchbar gemacht. Während in Connewitz Menschen dabei waren, Bullen und Luxusbuden anzugreifen, schritten wir im Leipziger Westen auf dem Gelände der Landesbeschaffungsstelle zur Tat. Bullen standen schon immer zwischen leeren Wohnungen und denen, die sie brauchen und sind somit äußerst legitimes Ziel von Angriffen!

Noch ein Paar Gedanken zum Wochenende:

„Die Steinwürfe lenken von der Gentrifizierungsthematik ab!“
Ja, ja. Wie viel wurde denn in den letzten Jahren bundesweit über die Gentrifizierung in Leipzig gesprochen? Wenig, bis garnicht. Nach dem Wochenende waren alle Regionalblätter voll damit und auch die Tagesschau berichtete von rasant steigenden Mieten in Leipzig. Diese Öffentlichkeit wurde durch militante Aktionen erzeugt und nicht dadurch, dass sich ein Paar Lokalpolitiker*innen im „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ zusammen setzen. Die selben Journalist*innen die in ihren Artikeln schreiben, die Debatte würde durch Riots in den Hintergrund rücken, schreiben in selbigen Artikeln das erste Mal überhaupt zum Thema Gentrifizierung in Leipzig! Aber was sollen sie auch anderes machen, ihre Aufgabe ist es unter anderem die bürgerliche Gesellschaft zu stabilisieren und mit staatstrangender Propaganda die Menschen zu befrieden. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern wird von den meisten Mainstreamjournalist*innen, in ihrer Definition, als vierte Gewalt im Staat auch genau so gesehen!

„Wenn ihr keinen Stein geworfen hättet, gäbe es jetzt schon bezahlbaren Wohnraum!“
Die Politiker*innen, die gerade fleißig dabei sind, dieses (Schein)Argument rauf und runter zu beten, hofieren seit Jahren Imobilienspekulant*innen, wie die CG-Gruppe oder ähnliche Stadtplaner mit Großmachtsfantasien. Sie planen eine Stadt, in der nur noch Reiche wohnen können und die Ärmeren aus der umliegenden Provinz zum Schuften pendeln dürfen. In der kapitalistischen Logik ist keine andere Form der Stadt denkbar; arme Menschen arbeiten in Jobs, die wenig Steuern abwerfen, oder verdienen erst gar kein Geld mit Lohnarbeit, sie können sich auch die Wohnungen, die gerade gebaut werden, einfach nicht leisten und werden deswegen nur gebraucht, um ihre Arbeitskraft auszubeuten und nicht um tatsächlich ein würdiges Leben in der Stadt zu führen. Politiker*innen werden immer die Interessen der Reichen vertreten, weil die moderne Stadt abhängig von Profitmaximierung und Aufwertung ist. Wir werden nicht anfangen an die Jungs und Lazars zu apellieren, sie stehen uns feindlich gegenüber, genau wie die Bullen!

„Gewalt ist kein legitimes Mittel, seine politischen Ziele durchzusetzen!“
Die alte Mähr der Gewaltlosigkeit. Die bürgerliche Gesellschaft muss, um ihre Legitimität zu behalten, ständig behaupten, sie wäre gewaltfrei. Das Gegenteil ist der Fall: Menschen werden aus ihren Wohnungen geworfen, Frauen* haben täglich mit patriarchalen Verhältnissen zu kämpfen, Leute werden von Bullen schikaniert, verprügelt und ermordet, weil sie nicht dem „klassischen nordeuropäischen Phenotyp“ entsprechen. Alles Aufgezählte ist Gewalt, strukturelle, physische und psychische. Eine kapitalistische, patriarchale, rassistische Gesellschaft produziert diese Gewalt und braucht sie um antagonistische Bestrebungen zu unterdrücken. Natürlich ist es auch Gewalt, wenn Bullen von Steinwürfen verletzt werden; doch wenn sich Menschen, die täglich von den verschiedensten Unterdrückungmechanismen betroffen sind, gegen die (Bullen) wehren, die schon immer dafür da waren, die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse zu schützen, dann ist Gegengewalt verständlich und legitim. Keine revolutionäre Umwälzung der Menschheitsgeschichte ist mit Blumen und und nettem Reden erreicht worden, obwohl es beides natürlich auch trotzdem braucht. Um sich gegen die alltägliche Gesellschaft zu behaupten braucht es Organisierung und kreative Ausdrucksformen von Widerstand!

Wütende und kämpferische Grüße an die Gefangenen; wir sind nicht Alle!
Nieder mit den Bullen!
Für die Anarchie!

Quelle: Indymedia

[Montreal] 7 Bullenkarren auf dem Parkplatz der Wartungswerkstadt der Polizei abgefackelt

Bullen sind Mörder. Wir haben ihre Fahrzeuge abgefackelt. Das kannst du auch.

Wir haben drei Brandsätze genutzt: quaderförmige Plastikflaschen, die zu 3/4 mit einer Mischung aus Benzin und Motoröl gefüllt sind. Wir nutzten Kraftkleber, um zwei einzeln verpackte Grillanzünder-Würfel (die du im Campingbedarfsladen, Baumärkten und Lebensmittelläden findest) an die Seite jeder Flasche zu kleben.

Unter jedem Auto platzierten wir eine Flasche (mit den Grillanzündern nach oben), schoben sie unter den Reifen und entzündeten den Anzünder.

Wir haben Brandsätze gewählt, die ungefähr eine Minute nachdem wir sie platziert haben, vollständig zünden. Dadurch wollten wir uns mehr Zeit zum Wegkommen verschaffen und die Wahrscheinlichkeit verringern, dass die Brandsätze gelöscht werden, bevor sie zünden.

Für eine Welt ohne die Polizei und die rassistische Ordnung, die sie schützen. Solidarität mit den schwarzen Aufständischen und allen anderen, die sich zur Wehr setzen.

– Anarchist*innen –

Quelle: Montreal Counter-Information, 22. Juli 2020

[Würzburg] Bullenkarre brennt nach vereiteltem Rave

Als in Würzburg am Freitag, den 10. Juli 2020 die Besatzung eines Streifenwagens damit beschäftigt war, einen Rave zu unterbinden, entschloss(en) sich kurzerhand eine/einige in der Nähe befindliche Person(en), den abgestellten Streifenwagen in Brand zu setzen. Zwar konnte dieser von anderen Cops gelöscht werden, bevor er vollständig ausbrannte, fahruntüchtig war er jedoch trotzdem und einen Schaden von mehreren tausend Euro hat das kleine Feuerchen zudem verursacht.

Für die unterfränkische Polizeigewerkschaft ist dies ein “Feiger und schwerer Angriff gegen den Rechtsstaat”. Hoffen wir, dass sie Recht behält.

[Bielefeld, Deutschland] Drei Fahrzeuge des Ordnungsamtes abgefackelt

In der Nacht auf den 17. April 2020 wurden in Bielefeld drei Fahrzeuge des dortigen Ordnungsamtes in Brand gesteckt. Zwei von ihnen brannten vollständig aus, ein drittes konnte von der Feuerwehr noch rechtzeitig gelöscht werden. Es blieb aber dennoch ein Schaden.

Die Fahrzeuge waren vor dem Sitz des Ordnungsamtes am Ravensburg-Park abgestellt. Der Gesamtschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

via Sans Attendre Demain / Anarchists Worldwide

[Brüssel/Anderlecht] Riots nach der Ermordung eines 19-Jährigen durch Cops

Am 11.04.2020 kam es zu Krawallen durch wütende Jugendliche aus der Anderlecht-Gegend der belgischen Hauptstadt Brüssel, sie attackierten Bullenkarren und schleuderten Wurfgeschosse auf die Cops, wobei ein Cop verletzt wurde und ein anderer zusammengeschlagen wurde. Die Unruhen wurden dadurch ausgelöst, dass eine Bullenpatrouille einen 19-Jährigen auf einem Roller verfolgte, der sich geweigert hatte für eine Ausgangssperrenkontrolle stehen zu bleiben. Er stieß mit einer entgegenkommenden Bullenkarre zusammen und starb noch vor Ort. Hunderte wütender Jügendliche aus der Gegend nahmen sich nach einem Aufruf in den sozialen Medien sofort die Straße und griffen die Cops an, die ankamen, um die Cops zu verstärken, die an der Tötung beteiligt gewesen waren. Mehrere Bullenkarren wurden in Brand gesetzt, ein Jugendlicher befreite eine Pistole aus einem Fahrzeug und schoss damit in die Luft, während er davon rannte.

Der lokale Jugendliche wurde Adil getauft und bereits jetzt führen die Medien den schmutzigen Job des Staates aus, imdem sie zu Ruhe aufrufen und seine Familie als Waffe benutzen, um den Ärger über den Mord an einem lokalen Jugendlichen und gegen die Ausgangssperre zu unterdrücken. Weiterhin haben die Cops ihre Präsenz in der Gegend heute (am Sonntag) verstärkt, sogar mit einem Wasserwerfer, weil sie befürchten, dass es zu weiteren Ausschreitungen kommen könnte. Belgien steht seit vier Wochen unter Ausgangssperre und versucht so, die Verbreitung der Corona-Epidemie einzudämmen.

Das ist ein klares Zeichen für kommende Ausschreitungen und Aufstände, das jetzt in der Festung Europa angekommen ist, nach anderen Ausbrüchen der Rebellion in anderen Teilen der Welt, wir sind uns bewusst, dass der Abschaum von Medien klar versucht, im Einklang mit den Autoritäten, jeden Ausbruch der Rebellion gegen die Coronavirus-Ausgangssperren zu unterdrücken*. Es ist nur ein kurzer Augenblick, ehe der globale Backlash ausbricht.

Erst Wuhan, jetzt Brüssel, Aufstand überall!

*Ausschreitungen brachen in Bristol, China und Palästina aus, sogar Telefonmasten brannten auf der Gefängnisinsel UK, parallel mit dem Bericht von Überfällen auf Supermärkte im Süden Italiens in Reaktion auf die „Lockdown-Maßnahmen“ (Ausgangssperre!)

Übersetzung des englischen Textes von Act for Freedom Now!

[Amiens] Brandangriff gegen den Strafvollzug

In der Nacht auf den 1. April 2020, während der Ausgangssperre, wurden zwei Einrichtungen der Strafvollzugsverwaltung Ziel einer Brandattacke: fünf Autos des SPIP (Amt für Wiedereingliederung und Bewährungshilfe) und zwei Transportwägen für Gefangene wurden abgefackelt, genau gegenüber von der Justizvollzugsanstalt von Amiens (Avenue de la Défense Passive). Auf einer Mauer des Parkplatzes wurde mit schwarzer Farbe „Crève la justice, crève la taule, crève l’Etat et crève! (A)“ („Justiz verrecke, Knast verrecke, Staat verrecke und verrecke! (A)“) getaggt.

Mehrere Individuen haben sich gegen 3h30 Zugang zum Parkplatz des SPIP und des PREJ (Amt zur Verlegung von Gefangenen) verschafft, dabei sorgfältig darauf geachtet die Überwachungskameras zu vermeiden die sich auf seiten des Gefängnisses befinden. Drei Autos des SPIP sind vollständig abgebrannt, zwei weitere durch die Flammen beschädigt. Dann wurde an zwei Gefängnisbussen (des PREJ), die zum Transport von Gefangenen verwendet werden, Feuer gelegt. Die Büros dieser beiden Einrichtungen wurden anschließend angegriffen, ein Fenster wird eingeschlagen und ein Feuer entfacht, das sich (leider) nicht verbreitet hat. „Diese Individuen haben versucht das Gebäude mit einem Benzinkanister in Brand zu setzen, was ihnen aber nicht gelungen ist“, erklärt das SNP-FO (Nationale Gewerkschaft des Strafvollzugs der Arbeiter). „In diesem Moment sei ein Alarm losgegangen, der den oder die Täter*innen in die Flucht schlug, und der Wächter sei herbeigeeilt, der jedoch nur noch die Schäden feststellen konnte.“ Dieser Brandangriff interveniert, während seit dem Beginn der Gesundheitskrise in Verbindung mit der Verbreitung des Coronavirusses (Covid-19) Revolten in zahlreichen Gefängnissen in Frankreich und anderswo hart niedergeschlagen worden sind.

Quelle: Sans Attendre Demain

[Hamburg] Privat-PKW von Zollbeamtem abgebrannt

Der Zoll ist klar als festes Standbein des deutschen Staates zu betrachten. Die Vollzugsbereiche der Zollverwaltung arbeiten in vielen Bereichen eng mit den Polizeien der Länder und des Bundes sowie anderen Behörden zusammen. Sie sind Strafverfolgungsbehörden und werden auch zur Terrorbekämpfung eingesetzt. Wenn auch die EU-Außengrenzen weit weg scheinen, so sind es doch auch hier die Behörden, die fester Bestandteil der Abschottung und somit der Ermordung und Isolierung Tausender an den Grenzen sind. […]

Ob im In- oder Ausland sind sie als wichtiges Rädchen der unterdrückerischen Politik zu betrachten und somit absolut angreifbar. Ob einfache Streifenbullen, BePo, BFE, USK, GSG, SEK, Bundespolizei, Reiterstaffel, Staatschutz, Verfassungsschuz, oder eben der Zoll. Alle tragen ihren Teil zur Unterdrückung und Überwachung menschlichen Lebens bei.

Wenn das Ziel ein herrschaftsfreies Leben ist, so geht der Weg daher einher mit Angriffen auf die aufrechterhaltenden Strukturen der Macht. Die Diener des Staates bleiben die selben Unterdrücker, auch wenn sie nach Feierabend ihre Uniformen ausziehen und in ihr bürgerliches Privatleben zurückkehren. Doch wenn sie nicht aufpassen trifft es sie auch vor der eigenen Haustür. So brennt Sonntag Nacht ein Privat-SUV eines Zollbullen in Eimsbüttel.

Gerade in Zeiten der Pandemie und der einhergehenden Verschärfung und Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist es um so wichtiger sich die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren und sich selbst und anderen Subversiven zu zeigen, dass der Kampf gegen die Zwänge dieser Zeit immer weiter geht, egal wie verrückt und schwierig es scheint. Wenn in der vom Staat gewollten Isolierung klein bei gegeben und der drohenden Ausgangssperre Schulter zuckend gegenüber gestanden wird, wird ihm die Chance gegeben seine Machenschaften ungestört und ohne Beobachtung fortzusetzen. Denn die Herrschenden sind nicht von Ausgangssperren und der gleichen betroffen. Es werden weiter munter Leute abgeschoben und in den Tod geschickt, Menschen nach rassistischen Merkmalen kontrolliert und eingesperrt, anarchistische Wohnprojekte, wie in Berlin, belagert und an der Demontage eines freien und würdevollen Lebens gearbeitet.

Ob Zoll oder Streife, ob privat oder im Dienst.
Feuer der Aufrechterhaltung der Macht.
Liebe und Freiheit den Kämpfenden Menschen an den Grenzen und in den Knästen!

[Nürnberg] Privatauto eines Reservisten und Bullen angezündet

Es wurde in der gestrigen Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Auto im Nürnberger Kiez Gostenhof angezündet. Das Auto parkte im Viertel mit Aufklebern des Reservistenverbandes an der Heckklappe und einer Bullenuniform im Kofferraum. Mit der Tat soll unsere Abneigung gegenüber der zunehmenden Militarisierung der Gesellschafft und dem Abbau fast aller bürgerlichen Grundrechte während der aktuellen Corona Krise gezeigt werden. Im letzten Sommer belagerten wochenlang Kräfte des verhassten USK den Jamnitzer Platz, den zentralen Platz in Gostenhof. Derartige Schikanen werden wir nicht länger hinnehmen und unser Viertel weiterhin konsequent gegen die Belagerung durch Bullenschweine verteidigen.

Quelle: Indymedia

[Heiligenhaus] Streifenwagen angezündet

Am Abend des Freitag, den 28. Februar, haben Menschen in Heiligenhaus (NRW) einen Streifenwagen angezündet, der auf einem Parkplatz in der Nähe des Rathauses abgestellt gewesen war. Eine Snitch rief, als sie einen dumpfen Schlag hörte und Flammen aufsteigen sah, die Feuerwehr und die Bullen, die konnten den Wagen allerdings zum Glück nicht mehr retten. Ein danebenstehendes Auto wurde ebenfalls leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 65 000 €.

[Oldenburg] Bullenauto angezündet

Im Hof der City-Wache der Oldenburger Polizei hat es in der Nacht auf den 05. Februar 2020 gebrannt. Ein Grillkohleanzünder auf dem Vorderreifen entzündete ein dort abgestelltes Auto der Bullen.

Ein*e vorbeikommende*r Bull*innenfreund*in bemerkte das Feuer leider recht früh und informierte die diensthabenden Beamt*innen, die dann leider in der Lage waren, den Brand zu löschen. Kaputt ist das Auto vorerst dennoch.