Tag Archives: Berlin

[Berlin] return to sender: Das Feuer ihrer Kriege

In den Gefahrengebieten Berlins betreibt die Polizei eine aggressive Raumnahme indem sie Nachbarschaften in Friedrichshain und Neukölln belagert oder öffentliche Plätze und Parks in Kreuzberg besetzt. Menschenjäger sind im Einsatz gegen Jugendliche, gegen MigrantInnen, gegen Ausgestoßene. Nebenbei bereiten sie Räumungen von besetzten Orten vor. Den Aufrufen zu dezentralen Aktionen folgend, sind wir in Marzahn fündig geworden und haben in der Nacht zum 27. Mai einen LKW des Kriegsprofiteurs DB Schenker mit einfachen Mitteln angegriffen.

Im Schatten der Pandemie und der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit verrichten die NATO Armeen täglich ihr blutiges Handwerk auf den großen und kleinen Schlachtfeldern der Erde.
So auch in Rojava. Vor einer Woche wurde gemeldet, dass der türkische Staat seine Angriffe auf Nordsyrien fortsetzt. In der Ortschaft Şiyûx westlich von Kobanê sind zwei Zivilist*innen durch Artilleriebeschuss verletzt worden. Das Gebiet im Westen von Kobanê wird seit vier Tagen von der türkischen Besatzungszone um Dscharablus aus unter Artilleriefeuer gesetzt. Im Westen von Ain Issa haben Artillerieangriffe auf die Verbindungsstraße M4 und die Dörfer Hoşan und Xalidiyê stattgefunden. Durch den Beschuss sind Felder in der Region in Brand geraten. Über Ain Issa kreisen Kampfjets. In den Dörfern Cirin, Qeter und Kulik in der Region um Girê Spî (Tal Abyad) haben die türkisch-dschihadistischen Besatzungstruppen Felder angezündet.

Im militärisch-zivilen Komplex soll es als Entscheidungshilfe für die Vernünftigen in der Konzernführung dienen: brennende Lastwagen als Grund die Logistik für die NATO-Streitkräfte einzustellen und den Fuhrpark aus Berlin abzuziehen. Berlin ist eine gefährliche Stadt für DB Schenker und andere Firmen. Durch die polizeiliche Überschwemmung einiger Gebiete ist die Wirtschaft unseren Angriffen in anderen Bezirken schutzlos ausgeliefert.
Den Verantwortlichen im Senat rufen dezentrale Konzepte autonomer Gruppen in Erinnerung: Wer auch immer den Räumungsbefehl für die Liebig34 unterzeichnet, begeht damit politischen Selbstmord. Sei es durch erfolglose Belagerung bestimmter Kieze oder die ewig gleiche Hetze gegen den inneren Feind; die Akteure der Stadt als Ziel können uns nicht entkommen.

Dafür müssen sich die Kräfte, die eine grundsätzliche Veränderung wollen, nicht unbedingt neu orientieren und international neu aufstellen, wie es die Vulkangruppe shut down the power in ihrer Erklärung zum Angriff auf das Heinrich-Hertz-Institut fordert. Mehr Konsequenz und Ausdauer in der Umsetzung bisheriger Strategien kann auch etwas bewirken.

Kriegsprofiteure sabotieren bis sie sich aus der Aggression gegen Rojava zurückziehen!

Alles dezentral angreifen bis der offizielle Verzicht auf den Räumungsterror gegen Mietwohnungen, besetzte Räume und die Liebig34 verkündet wird!

Quelle: https://de.indymedia.org/node/84837

[Berlin-Friedrichshain] Bullen im Viertel angegriffen

Am 28. April kam es in Berlin-Friedrichshain zu mehreren Angriffen auf die Cops, die dort mit erhöhter Präsenz durch das Viertel patroullierten. Eine patroullierende Streife wurde aus einem Hinterhalt mit Steinen angegriffen und in der Nähe der Rigaer 94/Liebig 34 mussten mehrere Staatsschutzbullen rennend das Viertel verlassen, als sie mit Farbbeuteln und etwas, das sie als Knoblauchcreme identifiziert haben wollen, beworfen wurden.

Quelle(n): de.indymedia.org, de.indymedia.org

[Berlin] Streifenwagen mit Steinen angegriffen

In der Nacht auf Sonntag, den 02.02.2020 nahm eine Streifenfahrt eines Bullen durch Kreuzberg ein bitteres Ende: Wütende Angreifer*innen nahmen für den Mord an Maria und weitere kurz zurückliegende Angriffe Rache an den Cops und zerstörten Front- und Seitenscheiben des Streifenwagens, indem sie ihn mit einem Steinhagel eindeckten.

„[…] In einem könnt ihr euch sicher sein; dass wir immer Momente schaffen in dem das Kräfteverhältniss zu unseren Gunsten ausfällt und diese zu nutzen wissen.“

[Berlin] Auto von Bullin abgefackelt

In der Nacht auf den 31. Januar 2020 wurde in Berlin das Auto einer Bullin abgefackelt. Gegen 05.40 Uhr war in Berlin-Treptow ein Knall zu hören, dann stand ein Auto in Flammen und brannte vollständig aus, bevor es von der Feuerwehr gelöscht wurde. Das Auto gehörte offenbar einer Bullin, der Ehefrau eines CDU-Poilitikers, der den Anschlag gegenüber der Presse auf sich bezieht.

Natürlich gibt es genug gute Gründe das Auto eines*einer Politiker*in anzuzünden, aber wer sich wie es dieser CDU-Politiker von sich behauptet, mit der „Linksextremen-Szene“ befasst, die*der sollte vielleicht wissen, dass es mindestens genausoviele gute Gründe gibt, das Auto einer Bullin anzuzünden. Also lieber CDU-Macker, dräng dich nicht so in den Vordergrund, mit ein wenig Geduld brennt dein Auto vielleicht auch noch.

[Berlin] Keine Freunde, keine Helfer: GdP besucht

Die GdP [Gewerkschaft der Polizei] liefert mehr als genug gute Gründe für einen Besuch. Deswegen haben wir den Schweinen diese Nacht [vom 14. auf den 15. Januar] in der Tiefgarage der GdP (Kurfürstenstraße 112, Berlin-Tiergarten) ihr Auto mit ihren Propagandamaterialien demoliert. Dazu haben wir die Karre tiefergelegt, die Scheiben des Autos eingeschlagen und den Innenraum mit stinkender Flüssigkeit und einem Feuerlöscher aufgefüllt. Ihre politische Einflussnahme zielt zu guten Teilen darauf ab, oft unter Rückgriff auf stumpfen Rassismus, die Schläger in Uniform zu Opfern zu erklären und einen reaktionären law-and-order Diskurs zu befördern. […] Zusammengefasst ist die GdP genau das, was von einer Organisation zu erwarten ist, die sich fast ausschließlich aus Polizist*innen zusammensetzt: ein von Nazis durchsetzter, rassistischer Scheißverein.

Quelle: Indymedia

[Berlin] Gefängnis-Basar mit Farbe angegriffen

Am 23.11. fand in Berlin ein Weihnachtsbasar der JVA Tegel statt, auf dem im Gefängnis hergestellte Sachen verkauft wurden. Vermummte auf Fahrrädern griffen diesen mit mit rosa Lack gefüllten Christbaumkugeln an. „Diesen Basar griffen wir mit Farbkugeln an, um den laufenden Knastbetrieb wenigstens kurz zu stören und um den Justizschweinen, Verkäufer*innen und Unternehmen vor Ort zu zeigen, was wir von ihnen halten. Unter Zwang, schlechten Arbeitsbedingungen, einem Stundenlohn von einem bis zwei Euro und unter absoluter Kontrolle müssen Gefangene auch in Berliner Knästen für Unternehmen, die Knäste und Berliner Behörden produzieren. […] Wir senden kämpferische Grüße an alle Gefangenen und wünschen uns mehr Remmi Demmi gegen Knäste! Justizschweine, Bullen und Profiteure müssen angegriffen werden, denn sie werden Knasttore nicht auf unsere Bitte öffnen oder die Zwangsarbeit einstellen. Sie sind und bleiben unsere Feinde beim Kampf um eine befreite Gesellschaft.“

Quelle: Chronik

[Berlin] Knastprofiteur KONE angegriffen

„Jede Kerbe, die der Staat versucht in die Reihen derjenigen zu schlagen, die wagen seine Allmacht in Frage stellen, wird uns umso mehr bestärken, dass die Zerstörung der gewaltvollen Verhältnisse das einzig Richtige ist.  Und da es nicht nur die Regierenden sind, die diese aufrechterhalten, sondern eben Unternehmen, Presse, Bullen – sind sie legitime Ziele.

Deswegen haben wir in der Nacht vom 17. auf den 18. November in Berlin Prenzlauer Berg einen Transporter von KONE in Brand gesetzt. KONE ist eines der führenden Unternehmen weltweit im Aufzug-, Rolltreppen- und Türsystembau. Dabei machen sie auch nicht vor einer Beteiligung an dem Bau von Knästen halt.

Kämpferische Solidarität mit den vom griechischen Staat Verfolgten und Verhafteten!
Flammende Grüße an Thunfisch, welche am 10. November in Berlin verhaftet wurde [Thunfisch ist inzwischen wieder auf freiem Fuß; Anm. d. Red.]!

Feuer den Knästen, Freiheit für alle Gefangenen!“

Quelle: Indymedia

[Berlin] Spie Transporter abgefackelt

„Aus Wut, Solidarität und Kompliz_innenschaft legten wir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 22. August einen Brandsatz nach Hamburger Bauart unter den vorderen rechten Reifen eines Autos des Konzerns SPIE. Die Firma SPIE ist einer von vielen Profiteuren von Einsperrung und Unterdrückung. Wir senden unsere flammenden Grüße an die 3 von der Parkbank, an Loic und alle anderen Gefangenen!“

Weitere Informationen: indymedia

[Berlin] ASW Bürogebäude von FLINT-Aktionsgruppe angegriffen

In der Nacht vom 16. zum 17. Juli wurde das Bürogebäude der Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft (ASW) in Berlin-Wedding von einer FLINT-Aktionsgruppe erneut angegriffen. Die ASW hatte ein nach 8 Jahren Leerstand besetztes Haus in der Großbeerenstraße 17a räumen lassen. Damit protestierten die Angreifer*innen dagegen, dass insbesondere auch Freiräume vom sexistischen Normalzustand bedroht seien, wie das anarcha-queerfeministische Hausprojekt Liebig34, das von Räumung bedroht ist. Die Angreifer*innen sehen „keine andere Lösung, als den militanten, feministischen Widerstand.“

[Berlin] Liebig34 ruft zu widerstand auf

Die Liebig34, ein von FLINT-Personen besetztes Haus ist akut räumungsbesdroht. Am 20. September soll der Gerichtstermin um die Räumung stattfinden. Seit Wochen verstärkt sich die Bull*innenpräsenz massiv um die Liebig34 herum und die Bull*innenschweine schikanieren Menschen, wo sie nur können. Nun rufen die Besetzer*innen der Liebig34 zum Widerstand auf: „Dezentrale Aktionen, jetzt und ueberall, um der Normalitaet des Schweigens etwas entgegen zu setzen! […] Es ist Zeit: Lasst uns rebellisch-feministische Banden bilden!“