Tag Archives: Berlin

[Berlin-Friedrichshain] Bullen im Viertel angegriffen

Am 28. April kam es in Berlin-Friedrichshain zu mehreren Angriffen auf die Cops, die dort mit erhöhter Präsenz durch das Viertel patroullierten. Eine patroullierende Streife wurde aus einem Hinterhalt mit Steinen angegriffen und in der Nähe der Rigaer 94/Liebig 34 mussten mehrere Staatsschutzbullen rennend das Viertel verlassen, als sie mit Farbbeuteln und etwas, das sie als Knoblauchcreme identifiziert haben wollen, beworfen wurden.

Quelle(n): de.indymedia.org, de.indymedia.org

[Berlin] Streifenwagen mit Steinen angegriffen

In der Nacht auf Sonntag, den 02.02.2020 nahm eine Streifenfahrt eines Bullen durch Kreuzberg ein bitteres Ende: Wütende Angreifer*innen nahmen für den Mord an Maria und weitere kurz zurückliegende Angriffe Rache an den Cops und zerstörten Front- und Seitenscheiben des Streifenwagens, indem sie ihn mit einem Steinhagel eindeckten.

„[…] In einem könnt ihr euch sicher sein; dass wir immer Momente schaffen in dem das Kräfteverhältniss zu unseren Gunsten ausfällt und diese zu nutzen wissen.“

[Berlin] Auto von Bullin abgefackelt

In der Nacht auf den 31. Januar 2020 wurde in Berlin das Auto einer Bullin abgefackelt. Gegen 05.40 Uhr war in Berlin-Treptow ein Knall zu hören, dann stand ein Auto in Flammen und brannte vollständig aus, bevor es von der Feuerwehr gelöscht wurde. Das Auto gehörte offenbar einer Bullin, der Ehefrau eines CDU-Poilitikers, der den Anschlag gegenüber der Presse auf sich bezieht.

Natürlich gibt es genug gute Gründe das Auto eines*einer Politiker*in anzuzünden, aber wer sich wie es dieser CDU-Politiker von sich behauptet, mit der „Linksextremen-Szene“ befasst, die*der sollte vielleicht wissen, dass es mindestens genausoviele gute Gründe gibt, das Auto einer Bullin anzuzünden. Also lieber CDU-Macker, dräng dich nicht so in den Vordergrund, mit ein wenig Geduld brennt dein Auto vielleicht auch noch.

[Berlin] Keine Freunde, keine Helfer: GdP besucht

Die GdP [Gewerkschaft der Polizei] liefert mehr als genug gute Gründe für einen Besuch. Deswegen haben wir den Schweinen diese Nacht [vom 14. auf den 15. Januar] in der Tiefgarage der GdP (Kurfürstenstraße 112, Berlin-Tiergarten) ihr Auto mit ihren Propagandamaterialien demoliert. Dazu haben wir die Karre tiefergelegt, die Scheiben des Autos eingeschlagen und den Innenraum mit stinkender Flüssigkeit und einem Feuerlöscher aufgefüllt. Ihre politische Einflussnahme zielt zu guten Teilen darauf ab, oft unter Rückgriff auf stumpfen Rassismus, die Schläger in Uniform zu Opfern zu erklären und einen reaktionären law-and-order Diskurs zu befördern. […] Zusammengefasst ist die GdP genau das, was von einer Organisation zu erwarten ist, die sich fast ausschließlich aus Polizist*innen zusammensetzt: ein von Nazis durchsetzter, rassistischer Scheißverein.

Quelle: Indymedia

[Berlin] Gefängnis-Basar mit Farbe angegriffen

Am 23.11. fand in Berlin ein Weihnachtsbasar der JVA Tegel statt, auf dem im Gefängnis hergestellte Sachen verkauft wurden. Vermummte auf Fahrrädern griffen diesen mit mit rosa Lack gefüllten Christbaumkugeln an. „Diesen Basar griffen wir mit Farbkugeln an, um den laufenden Knastbetrieb wenigstens kurz zu stören und um den Justizschweinen, Verkäufer*innen und Unternehmen vor Ort zu zeigen, was wir von ihnen halten. Unter Zwang, schlechten Arbeitsbedingungen, einem Stundenlohn von einem bis zwei Euro und unter absoluter Kontrolle müssen Gefangene auch in Berliner Knästen für Unternehmen, die Knäste und Berliner Behörden produzieren. […] Wir senden kämpferische Grüße an alle Gefangenen und wünschen uns mehr Remmi Demmi gegen Knäste! Justizschweine, Bullen und Profiteure müssen angegriffen werden, denn sie werden Knasttore nicht auf unsere Bitte öffnen oder die Zwangsarbeit einstellen. Sie sind und bleiben unsere Feinde beim Kampf um eine befreite Gesellschaft.“

Quelle: Chronik

[Berlin] Knastprofiteur KONE angegriffen

„Jede Kerbe, die der Staat versucht in die Reihen derjenigen zu schlagen, die wagen seine Allmacht in Frage stellen, wird uns umso mehr bestärken, dass die Zerstörung der gewaltvollen Verhältnisse das einzig Richtige ist.  Und da es nicht nur die Regierenden sind, die diese aufrechterhalten, sondern eben Unternehmen, Presse, Bullen – sind sie legitime Ziele.

Deswegen haben wir in der Nacht vom 17. auf den 18. November in Berlin Prenzlauer Berg einen Transporter von KONE in Brand gesetzt. KONE ist eines der führenden Unternehmen weltweit im Aufzug-, Rolltreppen- und Türsystembau. Dabei machen sie auch nicht vor einer Beteiligung an dem Bau von Knästen halt.

Kämpferische Solidarität mit den vom griechischen Staat Verfolgten und Verhafteten!
Flammende Grüße an Thunfisch, welche am 10. November in Berlin verhaftet wurde [Thunfisch ist inzwischen wieder auf freiem Fuß; Anm. d. Red.]!

Feuer den Knästen, Freiheit für alle Gefangenen!“

Quelle: Indymedia

[Berlin] Spie Transporter abgefackelt

„Aus Wut, Solidarität und Kompliz_innenschaft legten wir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 22. August einen Brandsatz nach Hamburger Bauart unter den vorderen rechten Reifen eines Autos des Konzerns SPIE. Die Firma SPIE ist einer von vielen Profiteuren von Einsperrung und Unterdrückung. Wir senden unsere flammenden Grüße an die 3 von der Parkbank, an Loic und alle anderen Gefangenen!“

Weitere Informationen: indymedia

[Berlin] ASW Bürogebäude von FLINT-Aktionsgruppe angegriffen

In der Nacht vom 16. zum 17. Juli wurde das Bürogebäude der Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft (ASW) in Berlin-Wedding von einer FLINT-Aktionsgruppe erneut angegriffen. Die ASW hatte ein nach 8 Jahren Leerstand besetztes Haus in der Großbeerenstraße 17a räumen lassen. Damit protestierten die Angreifer*innen dagegen, dass insbesondere auch Freiräume vom sexistischen Normalzustand bedroht seien, wie das anarcha-queerfeministische Hausprojekt Liebig34, das von Räumung bedroht ist. Die Angreifer*innen sehen „keine andere Lösung, als den militanten, feministischen Widerstand.“

[Berlin] Liebig34 ruft zu widerstand auf

Die Liebig34, ein von FLINT-Personen besetztes Haus ist akut räumungsbesdroht. Am 20. September soll der Gerichtstermin um die Räumung stattfinden. Seit Wochen verstärkt sich die Bull*innenpräsenz massiv um die Liebig34 herum und die Bull*innenschweine schikanieren Menschen, wo sie nur können. Nun rufen die Besetzer*innen der Liebig34 zum Widerstand auf: „Dezentrale Aktionen, jetzt und ueberall, um der Normalitaet des Schweigens etwas entgegen zu setzen! […] Es ist Zeit: Lasst uns rebellisch-feministische Banden bilden!“

[Berlin] Mehrere Fahrzeuge von Knast- und Sicherheitsprofiteur*innen angezündet

In den letzten Woche gab es in Berlin erneut mehrere Brandanschläge auf Fahrzeuge diverser Profiteur*innen von Knast- und Sicherheitsindustrie. In der Nacht vom 17. Mai wurde ein Auto der privaten Sicherheitsfirma Kötter Security in Brand gesetzt. In der Nacht von Sonntag, den 19. auf Montag, den 20. Mai wurde ein Fahrzeug von VINCI angezündet. Dieses Unternehmen baut unter anderem auch Gefängnisse und Internierungslager. Außerdem wurden in Berlin-Wedding zwei Fahrzeuge der Sicherheitsfirma SECURITAS abgefackelt. Zwei der Aktionen fanden im Rahmen des Subversiven Mais statt, in Solidarität mit anarchistischen Gefangenen in Argentinien und Griechenland.