Schlagwort-Archive: Angriff

Kabelbrand an S-Bahngleisen vorzeitig gelöscht

Es blieb wohl bei einem Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich. Auch weil ein S-Bahnfahrer, der gegen 1:10 Uhr am Dienstag, den 13. Juli ca. 80 Zentimeter hohe Flammen im Bereich der Gleise der S7-Strecke in Obergiesing bemerkte, beschloss das Feuer mit einem Feuerlöscher selbst zu bekämpfen. Gebrannt hatten Signalkabel, die hinzugerufenen Bullen fanden Brandbeschleuniger. Gesperrt wurde die Strecke zwischen Giesing und Perlach am frühen Dienstagmorgen dann aber doch noch. Wegen Ermittlungen, so heißt es in der Presse.

[Paris, Frankreich] Enedis-Fahrzeug in Brand gesteckt

Mit Grillanzündern, die ich unter dem Vorderreifen platziert habe und einem Feuerzeug habe ich ein Elektrofahrzeug von Enedis in einer Nacht am Anfang dieses Mais in Paris in Brand gesteckt.

Weil diese Firma am endlosen Fortschritt dieser schrecklichen Zivilisation ihrer Abhängigkeit von Elektizität teilnimmt.

Ganze Regionen und ihre Bewohner*innen werden von ihr verwüstet und Bevölkerungen ausgebeutet, um Uran für Kernkraftwerke zu finden und seltene Erden und Metalle für Photovoltaik und Solarpanele. Die allgemeine Betäubung basiert auch auf Unterhaltung und der Kontrolle, die von den Massenmedien und ihren Kommunikationsmitteln erzeugt und von den gigantischen elektrischen Energienachschüben aufrechterhalten wird. Aus all diesen Gründen, werde ich es wieder tun.

Gezeichnet: Eine feuerspuckende Ratte

[Nochten, Lausitz] Förderband einer Kohlegrube sabotiert

In der Nacht auf den 23. Mai wurde bei Nochten das Förderband einer Kohlegrube mit etwas Werkzeug sabotiert.

Einfach, aber effektiv, wie von den Saboteur*innen berichtet wird:

Das Band besteht aus Gummi und 100 Stahldrähten, die einen Durchmesser von 7mm haben. Mit einem Stanley-Messer kannst du den Gummi durchschneiden (Ersatzklingen mitbringen). Um die Stahldrähte in der Mitte des Gürtels zu erreichen, musst du das Gummi an der Seite, oben und unten entfernen. Dazu schneidest du in einem 45-Grad-Winkel in das Gummi ein, hebst dann die Lasche mit einem flachen Schraubendreher an und packst und ziehst sie mit einer Kombizange oder Kneifzange. Gleichzeitig schneidest du den Gummi weiter ein. Auf diese Weise kann eine Schicht des Gummis entfernt werden. Sobald die Stahldrähte freigelegt sind, können sie mit einem Bolzenschneider durchtrennt werden. Wiederhole diesen Vorgang, bis du mit der Zerstörung, die du verursacht hast, zufrieden bist.

Und wenn mal kein Bolzenschneider zur Hand ist, hilft bei Gummi immer auch dein bester Freund, das Feuer …

[Hannover] Bullenschwein beendet Uniseminar nach Angriffen auf sein Auto

Der Bulle Frank-Holger Acker, der an der Leibniz-Universität Hannover ein Seminar zur „kriminologisch-soziologischen Einführung über Polizei und Kriminalität“ gegeben hatte, hat seine Zusammenarbeit mit der Uni umgehend eingestellt, nachdem er Metallstifte in den Reifen seines Privatfahrzeugs entdeckt hatte.

Da sage noch einmal jemand, dass Angriffe auf jene Personen, die sich bereit erklären, die widerlichen Drecksarbeiten für Staat und Kapital zu übernehmen, nichts brächten.