Schlagwort-Archive: Angriff

[Leipzig] Bullenschweine angegriffen

In der Nacht auf den 01. Juni haben Menschen in Connewitz mehrere Bullenstreifen angegriffen. Nachdem die Bullenschweine bereits seit gut einem Monat mit erhöhter Polizeipräsenz die Bewohner*innen dieses Viertels schikaniert hatten, brachte eine erneute Maßnahme der Schweine das Fass zum Überlaufen. Als diese mehrfach versuchten, durch eine Menschenmenge zu fahren, die gerade einfach nur draußen den Abend genießen wollte, und eine Person entführen wollten, die sich gerade auf ihrem Fahrzeug verewigen wollte, wurden die Schweine mit Pyro, Flaschen und Steinen beworfen, sodass sich die Bull*innen vorläufig zurückziehen mussten. Natürlich kam es dann zu einem Großeinsatz, der die Leute nicht daran hinderte, im Laufe der Nacht Bull*innen immer wieder mit Steinen und Flaschen zu bewerfen und Pyro zu zünden, dabei erwischte es insbesondere noch eine Wanne in der Biedermannstraße. Die an diesen Angriffen beteiligten Anarchist*innen veröffentlichten folgenden Aufruf: „Verteidigen wir unsere Viertel. Bilden wir eine, zwei, drei, viele Kiezmilizen! Lasst uns die Bullen weiter angreifen!“

[Freiburg] MolotovCocktails und Farbbomben für die Polizei

In der Nacht auf den 05. Juni haben in Freiburg einige Personen das Polizeipräsidium mit Molotovcocktails und Farbbomben angegriffen. Mit ihrer Aktion wenden sie sich gegen die geplante Verschärfung des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg, fordern jedoch in diesem Zusammenhang auch die vollständige Abschaffung von „Polizei, Militär und Knast als Ganzes“.

Die vollständige Erklärung gibt es bei Indymedia.

[Sachsen] mehrere Nazi-Standorte mit Buttersäure angegriffen

Um den 01. Mai herum wurden in Sachsen erfreulicherweise gleich mehrere Immobilien unterschiedlicher Nazis angegriffen. Vom 30. April auf den 01. Mai statteten Menschen den beiden Immobilien der Neonazi-Partei 3. Weg in Plauen einen Besuch ab: dem Parteibüro und einer neuen Immobilie, die die Nazis zum 01. Mai feierlich eröffnen wollten. Das Parteibüro verlor dabei zwei Eingangstüren, wurde mit Bitumen verschönert und mit Buttersäure parfümiert, die neuen Räume erhielten eine ähnliche Dekoration. In der folgenden Nacht bekam das ebenfalls neue sogenannte „Bürgerzentrum“ der Nazis von ProChemnitz einen Besuch abgestattet und wurde mithilfe von Buttersäure mit einer Duftmarke versehen.

Bull*innenauto tiefergelegt

Am Samstag, den 27.04. hatten ein paar Bull*innen ihre Autos in der Nähe des Hauptbahnhofs abgestellt, weil sie sich sich – wie Bull*innen das nunmal so machen – in der Nähe ein wenig wichtig machen wollten.

Da dachte sich offenbar irgendwer: Gute Gelegenheit es den Mackern mal zu zeigen und zerstach einem der abgestellten Autos den Reifen und schlitzte den Unterboden auf.

Die Bull*innen überprüften nicht, wie in der Fahrschule gelernt, vor der Weiterfahrt den Luftdruck ihrer Reifen und mussten deshalb wenige Meter später wieder anhalten, um das Rad zu wechseln. Ärgerlich für sie, dass sich dann nach dem zweiten Versuch der Weiterfahrt fortzusetzen, als die Lenkkraftverstärkung ausfiel, herausstellte, dass das Auto sowieso in die Werkstatt muss. Den Reifenwechsel hätten sie sich sparen können. Aber was soll’s, für Bull*innen gehört Reifenwechseln schließlich zu den sinnvollsten Beschäftigungen.

[Münster] Eingangsbereich von CM-Immobilien mit „ein paar verspäteten, grauen Ostereiern“ entglast

In der Nacht von Mittwoch, den 24. auf Donnerstag, den 25. April haben Menschen dem Luxusbauunternehmen CM-Immobilien, das für mehrere millionenschwere Gentrifizierungsprojekte in Münster verantwortlich ist, einen Besuch abgestattet und im Eingangsbereich einige „verspätete, graue Ostereier“ hinterlassen. Zusammen mit einem Haufen Scherben.

[Athen] Räumungen von Hausbesetzungen wird mit Gegenschlag beantwortet

In Reaktion auf die Räumungswelle diversester Hausbesetzungen im linksradikal geprägten Athener Stadtviertel Exarchia seit Februar 2019 kam es zu mehreren Akten des Widerstands: in den frühen Morgenstunden des Freitags, 19. April wurde das Kulturministerium angegriffen. Dieses ist Eigentümer*in des Gebäudes, in dem sich die migrantische Besetzung Clandestina befand. Weiterhin wurde am Montag, den 22. April, das „Gini“-Gebäude (wieder) besetzt. Die derzeitigen Räumungen sind wohl Teil einer derzeit stattfindenden Gentrifizierung in Exarchia und der verzweifelte Versuch des Staates, die Kontrolle über das Viertel wiederzuerlangen.

Schaufensterscheiben eines Bürogebäudes eingeworfen

Update: Bei dem Bürogebäude handelt es sich um ein Immobilienbüro von Finestep.

In der Nacht auf Mittwoch, den 24.04. warfen einige Personen die Schaufensterscheiben eines Immobilienbüros in der Humboldtstraße in Untergiesing mit Steinen und einem Kanaldeckel (!) ein.

Obwohl sie dabei von einer*einem Zeug*in beobachtet und bei den Bullenschweinen denunziiert wurden, konnten sie erfolgreich entkommen.