Tag Archives: Angriff

Ey, euer Auto brennt

In Wolfratshausen hat am vergangenen Sonntag nachts ein Bull*innenauto gebrannt. Während die damit gekommenen Bull*innen die Gäste in einem nahegelegenen Lokal kontrollieren wollten, wurden sie durch eine anwesende Person darauf aufmerksam gemacht, dass ihr fahrbarer Untersatz gerade vor der Tür abbrennt.

So lustig es sein muss, Bull*innen darauf aufmerksam zu machen, dass gerade ihr tolles Auto abgebrannt ist, war der Hinweis doch eher schlecht getimed. Er kam einige Sekunden zu früh und so gelang es einer*m der Bull*innen noch rechtzeigit bevor das ganze Auto abbrannte, das Feuer zu löschen. Schade.

Einen größeren Schaden verursachte das Feuer natürlich trotzdem.

Leider gelang es den Bull*innenschweinen im Anschluss auch noch drei Personen festzunehmen. Weil diese die Bull*innen bereits zuvor angepöbelt hatten, verdächtigen die Bull*innen sie nun, ihr Auto entfacht zu haben.

Bull*innenschweine fressen Steine

Am Donnerstag, den 27.06. rückten die Bull*innenschweine wieder einmal zu einer Wohneinrichtung in Krailling aus. Dort nahmen sie eine Person fest, weil diese zuvor angeblich Mitarbeiter*innen der Wohneinrichtung angegriffen habe. Diese permanenten Schikanen wollten sich mehrere Bewohner*innen der Unterkunft nicht mehr gefallen lassen. Sie solidarisierten sich mit der von den Bull*innen festgenommenen Person und deckten die Schweine mit Glasflaschen und Steinen ein.

Leider gelang es den Bull*innenschweinen, Verstärkung zu rufen. Insgesamt 9 Personen, die sich in der Umgebung der Unterkunft aufhielten, nahmen sie dabei fest.

Ein kleiner Trost bleibt. Sowohl die an der ersten Festnahme beteiligten Bull*innenschweine, als auch ihr Auto wurden bei dem Einsatz verletzt/beschädigt. Wir wünschen, dass es noch lange und feste wehtut!

[göttingen] Reifen vor Ausländerbehörde abgefackelt

Nach einer Abschiebung brennt es vor der Ausländerbehörde in Göttingen und die Fassade trieft vor Farbe:

In der Nacht vom 17.06.2019 auf dem 18.06.2019 wurden vor der Goettinger Auslaenderbehorde mehrere Reifen angezuendet und die Fassade mit Farbe markiert.

Anfang Mai 2019 wurde schon wieder eine Person vor dem Rathaus festgenommen und abgeschoben. Dabei ist es ganz klar, JEDE Abschiebung ist ein Verbrechen.
Menschen wird durch Abschiebung ihr Leben geraubt. Sie werden eingesperrt und verschleppt an Orte, an denen sie nicht leben koennen und wollen. Die, die dafuer verantwortlich sind, weisen alle Schuld von sich, verstecken sich hinter Schreibtischen, Paragraphen und Befehlen von Oben. Aber die Verbrechen finden genau hier statt. Vor dem Rathaus und in der Auslaenderbehoerde.

Quelle: Indymedia

[Leipzig] Bullenschweine angegriffen

In der Nacht auf den 01. Juni haben Menschen in Connewitz mehrere Bullenstreifen angegriffen. Nachdem die Bullenschweine bereits seit gut einem Monat mit erhöhter Polizeipräsenz die Bewohner*innen dieses Viertels schikaniert hatten, brachte eine erneute Maßnahme der Schweine das Fass zum Überlaufen. Als diese mehrfach versuchten, durch eine Menschenmenge zu fahren, die gerade einfach nur draußen den Abend genießen wollte, und eine Person entführen wollten, die sich gerade auf ihrem Fahrzeug verewigen wollte, wurden die Schweine mit Pyro, Flaschen und Steinen beworfen, sodass sich die Bull*innen vorläufig zurückziehen mussten. Natürlich kam es dann zu einem Großeinsatz, der die Leute nicht daran hinderte, im Laufe der Nacht Bull*innen immer wieder mit Steinen und Flaschen zu bewerfen und Pyro zu zünden, dabei erwischte es insbesondere noch eine Wanne in der Biedermannstraße. Die an diesen Angriffen beteiligten Anarchist*innen veröffentlichten folgenden Aufruf: „Verteidigen wir unsere Viertel. Bilden wir eine, zwei, drei, viele Kiezmilizen! Lasst uns die Bullen weiter angreifen!“

[Freiburg] MolotovCocktails und Farbbomben für die Polizei

In der Nacht auf den 05. Juni haben in Freiburg einige Personen das Polizeipräsidium mit Molotovcocktails und Farbbomben angegriffen. Mit ihrer Aktion wenden sie sich gegen die geplante Verschärfung des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg, fordern jedoch in diesem Zusammenhang auch die vollständige Abschaffung von „Polizei, Militär und Knast als Ganzes“.

Die vollständige Erklärung gibt es bei Indymedia.

[Sachsen] mehrere Nazi-Standorte mit Buttersäure angegriffen

Um den 01. Mai herum wurden in Sachsen erfreulicherweise gleich mehrere Immobilien unterschiedlicher Nazis angegriffen. Vom 30. April auf den 01. Mai statteten Menschen den beiden Immobilien der Neonazi-Partei 3. Weg in Plauen einen Besuch ab: dem Parteibüro und einer neuen Immobilie, die die Nazis zum 01. Mai feierlich eröffnen wollten. Das Parteibüro verlor dabei zwei Eingangstüren, wurde mit Bitumen verschönert und mit Buttersäure parfümiert, die neuen Räume erhielten eine ähnliche Dekoration. In der folgenden Nacht bekam das ebenfalls neue sogenannte „Bürgerzentrum“ der Nazis von ProChemnitz einen Besuch abgestattet und wurde mithilfe von Buttersäure mit einer Duftmarke versehen.

Bull*innenauto tiefergelegt

Am Samstag, den 27.04. hatten ein paar Bull*innen ihre Autos in der Nähe des Hauptbahnhofs abgestellt, weil sie sich sich – wie Bull*innen das nunmal so machen – in der Nähe ein wenig wichtig machen wollten.

Da dachte sich offenbar irgendwer: Gute Gelegenheit es den Mackern mal zu zeigen und zerstach einem der abgestellten Autos den Reifen und schlitzte den Unterboden auf.

Die Bull*innen überprüften nicht, wie in der Fahrschule gelernt, vor der Weiterfahrt den Luftdruck ihrer Reifen und mussten deshalb wenige Meter später wieder anhalten, um das Rad zu wechseln. Ärgerlich für sie, dass sich dann nach dem zweiten Versuch der Weiterfahrt fortzusetzen, als die Lenkkraftverstärkung ausfiel, herausstellte, dass das Auto sowieso in die Werkstatt muss. Den Reifenwechsel hätten sie sich sparen können. Aber was soll’s, für Bull*innen gehört Reifenwechseln schließlich zu den sinnvollsten Beschäftigungen.

[Münster] Eingangsbereich von CM-Immobilien mit „ein paar verspäteten, grauen Ostereiern“ entglast

In der Nacht von Mittwoch, den 24. auf Donnerstag, den 25. April haben Menschen dem Luxusbauunternehmen CM-Immobilien, das für mehrere millionenschwere Gentrifizierungsprojekte in Münster verantwortlich ist, einen Besuch abgestattet und im Eingangsbereich einige „verspätete, graue Ostereier“ hinterlassen. Zusammen mit einem Haufen Scherben.