Archiv der Kategorie: Kurznachricht

Rätselhafte Buchstabenkombination …

Auf einem Bull*innenauto in der Altstadt tauchte vergangenen Samstag eine rätselhafte „Buchstabenkombination“ auf. Die Bull*innen suchen nach der*dem Verantwortlichen, dabei können vermutlich auch wir bei der Suche nach der Bedeutung weiterhelfen: A.C.A.B. steht für All Cops are Bastards, was englisch ist und ungefähr so viel heißt wie Ihr Bull*innen seid alle Scheiße.

Das sehen wir übrigens genauso.

Fuck JVA

Ein vier Meter langes Graffito mit einer entsprechenden Botschaft tauchte in der Nacht auf den 31. Mai am Karneidplatz auf. Die Bull*innen vom Staatsschutz veranlasste das zu umfangreichen Ermittlungen, können sie doch schließlich nicht zulassen, dass irgendeine*r ihr schönes Strafsystem abschaffen möchte. Trotzdem gelang es ihnen natürlich nicht, die*den Täter*in(nen) zu ermitteln. Tja …

CSU-Infostand mit Crushed Ice aufgemischt

Einer Mitteilung der Münchner Bull*innen zufolge haben am vergangenen Samstag drei Personen – sozusagen aus Langeweile – einen CSU Stand aufgemischt. Nach kurzer Diskussion, in der die CSUler offenbar nicht einsehen wollten, dass sie rassistische Arschlöcher sind, besorgten sich die drei in einem nahegelegenen Supermarkt eine Packung Crushed Ice und bewarfen damit die Rassist*innen und ihre Materialien.

Die wussten sich nicht anders zu helfen, als bei ihren Freund*innen, den Bull*innenschweinen anzurufen. Doch bevor die eintrafen, verdrückten sich die drei Personen lieber. Jetzt ist das K43 mit der überaus wichtigen Aufgabe betraut, nach den dreien zu fahnden. Prioritäten gibt’s …

Bull*innenauto tiefergelegt

Am Samstag, den 27.04. hatten ein paar Bull*innen ihre Autos in der Nähe des Hauptbahnhofs abgestellt, weil sie sich sich – wie Bull*innen das nunmal so machen – in der Nähe ein wenig wichtig machen wollten.

Da dachte sich offenbar irgendwer: Gute Gelegenheit es den Mackern mal zu zeigen und zerstach einem der abgestellten Autos den Reifen und schlitzte den Unterboden auf.

Die Bull*innen überprüften nicht, wie in der Fahrschule gelernt, vor der Weiterfahrt den Luftdruck ihrer Reifen und mussten deshalb wenige Meter später wieder anhalten, um das Rad zu wechseln. Ärgerlich für sie, dass sich dann nach dem zweiten Versuch der Weiterfahrt fortzusetzen, als die Lenkkraftverstärkung ausfiel, herausstellte, dass das Auto sowieso in die Werkstatt muss. Den Reifenwechsel hätten sie sich sparen können. Aber was soll’s, für Bull*innen gehört Reifenwechseln schließlich zu den sinnvollsten Beschäftigungen.

„Fuck Work“, Love Anarchy

Im Stadtteil Nymphenburg in unmittelbarer Nähe der S-Bahn-Haltestelle Laim hinterließen Unbekannte auf einer Großbaustelle, aus der wohl einmal eine weitere dieser anonymen und durchgentrifizierten Luxuswohnanlagen werden soll, einige subversive Nachrichten. Unter anderem den Schriftzug „Fuck Work“ und mehrere Anarchiesymbole.

Damit richteten sie Auskünften der Münchner Bullenschweine zufolge einen erheblichen Schaden an. Angeblich müssen nun die mit Graffity versehenen Wände komplett ausgetauscht werden, denn natürlich steht es außer Frage, dass die Graffiti da stehen bleiben. Was sollen denn die zukünftigen Bewohner*innen denken …

Schaufensterscheiben eines Bürogebäudes eingeworfen

Update: Bei dem Bürogebäude handelt es sich um ein Immobilienbüro von Finestep.

In der Nacht auf Mittwoch, den 24.04. warfen einige Personen die Schaufensterscheiben eines Immobilienbüros in der Humboldtstraße in Untergiesing mit Steinen und einem Kanaldeckel (!) ein.

Obwohl sie dabei von einer*einem Zeug*in beobachtet und bei den Bullenschweinen denunziiert wurden, konnten sie erfolgreich entkommen.

„Fuck AfD, Fuck CDU/CSU“: Denunziant*in Ruft Bullenschweine

Am Mittwoch, den 10.04. sprühten einige Personen am Alten Nördlichen Friedhof mehrere Parolen, darunter wohl auch „Fuck AfD“ und „Fuck CDU/CSU“ an eine der Außenmauern.

Weil ein*e Anwohner*in das schütteln von Spraydosen bemerkt hatte und zudem auch noch Taschenlampenicht sah, rief er*sie den Notruf der Bullenschweine an, um dort zu denunziieren. Die kamen auch flugs angerast, und verhafteten vier Personen, die sich zufällig in der Nähe befanden. Außerdem durchwühlten sie wohl eifrig Mülleimer, Gebüsche und weitere potenzielle Verstecke und beförderten dabei einige Spraydosen zu Tage.

Die festgenommenen Personen durften im Verlaufe der Nacht wieder gehen, werden nun aber wegen Sachbeschädigung angezeigt.

Kleiner Tipp: Bei Spraydosen mit einer Kugel aus Eisen lässt sich diese mit einem Magneten am Boden der Dose fixieren. Dadurch muss mensch zwar länger und intensiver schütteln, aber es lassen sich die charakteristischen Geräusche vermeiden.