Wieder einmal einer dieser Wissenschaftler …

Bedarf der Artikel „Sozialdarwinistische Rebellion. Teile der insurrektionalistischen Anarchist*innen nehmen Abschied von Linken und entdecken die »Pandemieskeptiker*innen« als Sympathieträger“ von Ewgeniy Kasakow, der in der linken Zeitung „Analyse und Kritik“ Nr. 662 abgedruckt wurde, überhaupt eines Kommentares? Vielleicht nicht, wer aber mal wieder so richtig schmunzeln will und ohnehin Zugang zu einer kostenpflichtigen Ausgabe dieser Zeitung hat oder weiß, wo man sich eine klauen kann, der*dem sei dieser Artikel wärmstens empfohlen. Neben den üblichen Klischees von wegen „Insurrektionalismus“ hätte etwas, bzw. auch etwas mehr mit dem Kommenden Aufstand zu tun (vgl. dazu Wolfi Landstreicher, Eine Verkaufsmasche für den Aufstand), gibt Ewgeniy Kasakow auch ein paar gute Lektüretipps, unter anderem empfiehlt er – bzw. er empfiehlt das nicht gerade, aber das ist doch schließlich die beste Empfehlung – die Zeitschrift „In der Tat“, die Zeitung „Fernweh„, „Die Erstürmung des Horizonts“, die „Alles geht weiter“, den Text „Die Ideologie der Wissenschaft“ und auch diese Zeitung, den Zündlumpen. Allesamt lesenswerte Publikationen, finde ich. Ein paar Lektüretipps hat Ewgeniy Kasakow aber vergessen, um die ich seine Liste an Lektüreempfehlungen unbedingt noch erweitern will: In „Die Smartifizierung der Macht – Beiträge zu einer Offensive gegen das technologische Netz“ (mit z.B. Gefangen im Netz) mag es zwar nicht um Corona gehen, dafür aber viel um die Technologien und Ideologien, die unter dem Vorwand der „Pandemie“ gerade endgültig etabliert werden, verschiedene Publikationen des jungen „Maschinenstürmer Distros“ greifen die „ursprünglich abwertende Bezeichnung »Nihilismus«“ sicher nicht als Erste positiv auf (Was muss einem ehemaligen Doktorand einer „Forschungsstelle Osteuropa“, der sich unter anderem dauernd im Habitus des Besserwissenwollens auf die Russische Revolution bezieht, eigentlich alles entgangen sein?!) und die Zeitschrift „Ramasuri„, von der gerade eine zweite Ausgabe erschienen ist, ist trotz einiger Liebäugeleien mit der (radikalen) Linken auf jeden Fall auch eine Lektüre wert.