Polizei nutzt Gästelisten von Restaurants und Co. für Ermittlungen

Es ist keine Überraschung, aber dennoch gut, sich nochmal vor Augen zu halten: Wer derzeit in ein Restaurant, einen Biergarten, eine Bar, ein Kino, usw. geht und dabei seinen*ihren Namen dort angibt, sollte sich klarmachen, dass diese Informationen jederzeit nach Belieben von den Bullen verwendet werden können.

Denn auch wenn seitens des Staates stets versichert wurde, dass eine solche Verwendung nur zum Zwecke der Nachverfolgung von Coronainfektionen dienen soll (was ja schon schlimm genug ist), bilden dieses Daten schließlich sehr gut ab, wer sich wann in welchem Bereich der Stadt aufhgehalten hat. Das ist freilich auch den Bullen klar und so griff alleine die Münchner Polizei bislang mindestens drei Mal auf diese Daten zu, um Verdächtige in irgendwelchen Fällen zu ermitteln. Also schön immer nur (wechselnde) falsche Namen angeben oder lieber gleich einen großen Bogen um alle Kneipen machen, die sich durch diese Listen als Ermittlungsgehilfen der Cops andienen.