[Athen] Matrozou 45 und Panetoliou 21 wieder besetzt

Die Wiederaneignung der Matrozou 45 und der Panetoliou 21 [am 11. Januar] ist ein Akt gegen die Angst, die die staatliche Repression geschürt hat. Es ist ein Zeichen des Widerstands und ein sich formierender Schrei nach Eskalation. […] Lassen wir nicht zu, dass unsere Leben geräumt werden. […] Lasst uns gegen die Scherg*innen des Staates Widerstand leisten. Lasst uns die Kämpfe gegen die Ausbeutung der Arbeitskraft intensivieren. Lasst uns insgesamt den Kampf um Überleben und Freiheit aufnehmen. Der Kampf ist weder legal noch illegal.

Zusammen mit dutzenden anarchistischen/antisozialen Gefährt*innen holen wir uns das Zuhause der Community zurück, um die Wohnbedürfnisse zu befriedigen, die ohne diese Besetzungen nicht möglich gewesen wären, um Solidaritätsstrukturen erneut zu bilden und um freie Beziehungen ohne Hierarchien wieder führen zu können […]

Die Besetzer*innen werden vom gesamten Staatsapparat angegriffen, nicht nur durch die „rechte Regierung“. […] Ob links oder rechts, so ein ungerechtes und widersprüchliches System kann nicht ohne Repression überleben, und Repression wird es immer geben und wir müssen da durch, um zu bekommen, was wir brauchen.

Die Besetzung aller benötigten Ressourcen, Produktivkräft, Orte und schlussendlich unserer eigenen Leben ist die Einbahnstraße für die Kämpfe der Unterdrückten und Ausgebeuteten, und unsere kleinen Besetzungen lassen diese glückliche Zukunft erahnen.

Die Besetzungsgemeinschaft von Koukaki

Quelle: AMW