[Leipzig] Bulle nach Auseinandersetzung bewusstlos – Na und?

In Leipzig-Connewitz kündigten die Bull*innen an, den „Linksextremen“ an Sylvester eine Falle zu stellen. In der Nacht auf den 1. Januar kommt es also zur Eskalation: Bull*innen patroillieren im Viertel und bekommen folgerichtig was sie verdienen: Mensch greift sie an. Und statt sich zu verpissen bleiben die Bull*innen, sie wollen nicht einsehen, dass die Menschen dort keinen Bock auf ihre Anwesenheit haben. Also kommt es zur Auseinandersetzung und dabei wird einer der Bull*innen wohl sehr schwer verletzt.

Nicht dass ihm hier irgendwer den Tod wünschen würde, aber Mitleid gibt es von uns dafür sicher nicht. Schwere Verletzungen und manchmal auch der Tod war schon immer das Berufsrisiko der Scherg*innen des Staates, die logische Konsequenz aus dem, wie sie handelten. Was will mensch auch sonst erwarten, wenn mensch andere Menschen einsperrt, tötet, verletzt, erniedrigt, abschiebt, schikaniert oder ihnen anderweitig ihr Leben zerstört. Vielleicht haben der verletzte Bulle und seine Kolleg*innen ja etwas gelernt. Allen anderen Bull*innen können wir nur zurufen: Verpisst euch, haltet euch von uns fern, quittiert euren Dienst oder bleibt einfach zu Hause. Denn das was eurem Kollegen in Leipzig passiert ist ist kein Einzelfall, es ist das, was Bull*innen aufgrund ihres Berufs und ihrer Handlungen eben so zu erwarten haben.