Erneut Kirchen mit Parolen gegen Gott und Herrschaft besprüht

An mindestens fünf Kirchen in München prangten am Morgen des 25. Dezember Parolen, die Gott und Religion zum Feind erklärten und zum Angriff gegen Kirche und Gottesvorstellungen aufriefen. Neben Parolen wie „Kein Gott, Kein Staat“ oder „Gott töten“, prangte an einer Kirche im Stadtteil Nymphenburg auch ein Zitat von Bakunin: „Wenn es Gott wirklich gäbe, müsste man ihn beseitigen.“

Insgesamt soll dabei ein Sachschaden von mehreren tausend Euro entstanden sein. Grund dafür: Kirchenfassaden oder Teile davon scheinen besonders empfindlich zu sein. Was anderswo einfach überstrichen wird, soll hier aufwändig restauriert werden. Besonders die Eingangstüren einiger Kirchen scheinen anfällig zu sein. In einem Artikel in einem kirchennahen Blatt wurde nach einer ähnlichen Aktion berichtet, dass es nicht ohne weiteres möglich sei, die Kupfertüren der Kirche zu reinigen.

Bereits in der Nacht auf den 06. Dezember hatten ähnliche Parolen an zahlreichen Kirchen in München Aufmerksamkeit erregt. Die Bull*innen und die Presse sprachen damals erst von vier, später von fünf Kirchen. Diese Zahl war damals jedoch offensichtlich weit untertrieben. In den Tagen danach konnten an unzähligen anderen Kirchen weitere Parolen oder deren Überreste beobachtet werden.