Yuppies mobben??

Zum Artikel „Mobbing als Methode im Kampf gegen Gentrifizierung?

Erstmals: im Artikel ein Manöver, welches von der Frage ablenkt: es geht niemandem darum, vermeintliche Yuppies zu mobben. Ebenso ist die Gleichsetzung der Propagierung von Mobbing mit Propagierung von Pogromen und Vergewaltigungen welche im Text gemacht wird, wohl zur Ablenkung vom Thema eingestreut, als würde es sich um das gleiche handeln!?! (Und dann wird im Text noch von Verharmlosung gesprochen, während die Gleichung aufgemacht wird: Mobbing = Pogrom… What the fuck!)

Die Frage die ich hier behandeln will, ist bloß die folgende: ist die Parole „Yuppies aus der Hood mobben“ irgendwie zu rechtfertigen? Und ich persönlich denke: ja. Es ist hier nicht meine Absicht, irgendjemandes Persönlichstes anzugreifen, ja, ich persönlich finde die Parole weder sonderlich geschmackvoll (viel eher geschmackslos, was aber wahrscheinlich auch Absicht ist: zu schocken) noch würde ich sie unbedingt so vertreten. Und ich glaube auch die Gefühlslage des Autors des kritisierten Artikels mehr oder weniger nachvollziehen zu können. Aber es ist nun einmal nicht das, worum es gehen sollte…

Es ist nun auch nicht meine Schuld, dass Leute glauben, sowas, sowie auch andere, ähnliche Themen (z.B. in „Der Keim der Herrschaft“ in ZL Nr. 17), zu einem größeren Thema machen zu müssen, als es meiner Ansicht nach sein müsste… ja, eigentlich finde ich es sogar nervig, dass dieses Thema soviel Platz einnimmt (nicht das Thema Mobbing, sondern die Kritik an dessen taktloser Verwendung, um klar zu sein). Aber wenn die Lage nun einmal so ist, dann denke ich, es ist auch mal an der Zeit,
diese Form der moralischen und politisch korrekten Kritik nicht unwidersprochen zu lassen.

Im Artikel werden andere dafür kritisiert, den Begriff Mobbing in gewissen Fällen zu bejahen. Ich frage mich zuallererst, wieso dieses Thema einen Leitartikel [Es gibt keine Leitartikel im Zündlumpen; Anm. d. Red.] wert ist, aber ja, darüber lässt sich streiten, oder vielmehr glaube ich auch: darüber sollte gestritten werden. Ich frage mich zum zweiten, weshalb Leute nicht kurz und knapp darstellen können, wieso sie selber nicht so reden (wollen), ohne auf Geschmackslosigkeiten anderer herumzuhacken. Nein, vielmehr reiten sie darauf herum, unterstellen dann noch andern eine autoritäre Haltung, ja, sind scheinbar viel zu sehr auf die Korrektheit der Tätigkeiten bzw. Äußerungen anderer fixiert sind, ohne das Brett vorm eignen Kopf zu sehen. Und ich glaube, dass die Ambivalenz der fraglichen Parole eigentlich allen klar ist. Ist das nicht gerade der Witz? Aber ja… alles der Reihe nach.

Das Wort „Mobbing“, das dem Englischen entlehnt ist, und außerhalb akademischer Kreise wohl noch nicht allzulange im deutschsprachigen Raum verbreitet ist, wird im Zündlumpen als ein Wort ganz ohne Mehrdeutigkeiten dargestellt. Dabei ist das offensichtlich nicht so einfach. Das Wort leitet sich relativ offensichtlich von „mob“ ab. Und Mob ist meines Wissens ursprünglich (und teils auch aktuell) v.a. eine abwertende Bezeichnung für revoltierende Ansammlungen von Leuten; aus der Warte herrschaftlicher Gesellschaftskreise natürlich. Z.B. auf Wikipedia, die Plattform, die heute das Verständnis von Begriffen in breiten Bevölkerungsschichten prägt, steht aktuell: „Der negativ besetzte Begriff Mob bezeichnet eine mehr oder weniger bestimmte Gruppe von Personen, die ohne erkennbare Führung zusammen agiert. Der von sich aus, gruppendynamisch handelnde Mob hat kurzfristige destruktive Ziele (Plünderung, Zulauf zu öffentlichen Hinrichtungen und dergleichen), seine radikale Äußerung ist der Aufruhr, die Emeute.“ Also, das tönt doch erst einmal teils ganz im Sinne des ZL. Aber ja, natürlich, Begriffe haben ihre eigene Entwicklung, und Etymologie ist eine beschränkte Methode zur Erkenntnis von Bedeutung.

Der Begriff Mobbing wird in den deutschsprachigen Raum, über den Umweg der Verhaltensforschung bei Tieren, von einem Soziologen, Heinz Leymann, eingeführt, und zwar in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Nach diesem Konzept und ähnlichen, sämtlich der Soziologie entstammend, wird der Begriff im allgemeinen Bewusstsein geprägt.

Das Mobbing sehr unterschiedliches bedeuten kann, ist, denke ich, offensichtlich. Im Artikel im ZL kommt nun die Sichtweise einer Person ins Spiel, welche von Mobbing betroffen war. Diese persönliche Erfahrung wird hervorgehoben und das Anliegen vertreten, dass sowas niemandem angetan werden sollte. Es wird implizit behauptet, dass Yuppies aus der Nachbarschaft zu mobben, eine „neue Form der Herrschaft und Ausbeutung“ hervorbringen würde, und nicht als befreiende Gewalt gelten könne. Es wird impliziert, dass der Begriff Mobbing genügend klar definiert sei und dass dies sich somit von selbst verstehen müsste.

Nun, ich bin kein Experte zu Mobbing, ich habe generell Probleme mit soziologischen Überbegriffen… weshalb es mir so vorkommt, dass der Begriff Mobbing für mich eher unbrauchbar erscheint. Solche Begriffe verdecken oftmals eine vorherige sprachliche und reale Vielfalt, ja, ihre inflationäre und moralistische Nutzung ist oftmals selbst ein Zeichen des aktuellen sprachlichen Zerfalls, zu dem man ja stehen mag wie man will. Zumindest gibt es in meiner Welt eine Vielfalt von Begriffen wie hänseln, schikanieren, provozieren, zeukeln, bedrohen, ausschließen, diskriminieren, verarschen, necken, drangsalieren, witzeln, bedrohen, jemanden fertigmachen, jemanden auf die Palme bringen… um nur einige hierhergehörige, eher weniger eskalierte Nuancen zu nennen. Aber zumindest scheint mir der Begriff „Mobbing“ eine Vielfalt von Dingen zu beschreiben, unter welche auch verschiedene Formen des Widerstands und der Rebellion fallen können, auch solche Formen, welche von Anarchisten normalerweise nicht mit allzu viel Vorbehalten betrachtet werden.

Man stelle sich z.B. den Yuppie vor. Dieser ist durch sein Aufstreben in der Klassenhierarchie eine besonders schwierige Figur, vor allem wenn er gerne in einem eigentlich armen Viertel einzieht, wo viel geht, und diese seine persönliche Geschmackssache, welche er oft nicht Ansatzweise im gesellschaftlichen Kontext sehen kann, für andere schlimme Folgen hat. Die Leute müssen dann bald „ihr Quartier“ verlassen, weil irgend so neureiche Schnösel gerne da leben (hier also dann die folgliche „Relation zu ihren Taten“). Nun macht es vielleicht Sinn, diesen ihre gesellschaftliche Rolle rein logisch klar zu machen, sie nicht gleich dafür anzugreifen. Aber viele sehen darin keine Möglichkeit, und sie wurden vielleicht sogar schon verdrängt, in ein Elend gestoßen, ihres gewohnten und scheinbar gewünschten Umfelds beraubt, ihrer Kultur und Integrität. Und sicher nicht allzu wenige von ihnen wurden von diesem subtilen Prozess in Selbstmord gedrängt, das scheint klar. Nun ist es doch ganz naheliegend, solchen neureichen Zuziehern ihr Leben zur Hölle zu machen. Ob da Methoden mit vorkommen, die als „mobbing“ bezeichnet werden können? Zumindest kann es, aus reiner Selbstverteidigung, Sinn machen, Mobs zu bilden, und diese Leute zu bedrohen, zu berauben, und noch schlimmeres, was in einigermaßen rebellischen Quartieren, von welchen es in Deutschland nicht allzuviele gibt, keine Ausnahme darstellt.

Ich persönlich habe gewisse Probleme mit der Territorialität dieser Konflikte, ja, aber es geht bestimmt um eine gewisse Machtproblematik, um einen Klassenkonflikt, der nun halt mal einfach da ist. Und wenn ich mich in diesen Yuppie hereinversetze, dann muss ich sagen, ich will nicht in seinen Schuhen stecken, wenn er angegriffen wird (was allerdings eher selten passiert). Genauso, wie ich nicht umgebracht, verprügelt, ausgeschlossen, verdrängt, angegriffen, bedroht werden, oder meine Sachen abgefackelt bekommen will. Aber trotzdem betrachte ich diese Tätigkeiten als mögliche Kampfmethoden.

Ich stelle mir nun eine Person vor, der z.B. das Auto zerdeppert wurde, weil sie einen Typen verlassen hat. Ihr wird das Auto gesmasht, vandalisiert, vielleicht sogar abgefackelt. Oder eine ähnliche Geschichte mit einem mehr mafiösen Hintergrund. (Und das wird ja dann von dir „verharmlost“, oder stimmt es etwa nicht?). Diese Person wird genau die gleichen Probleme, mit der gleichen Berechtigung mit der Methode des Autoanzündens haben, wie du sie mit dem hast, was du als Mobbing identifizierst. Wenn die Person nicht über ihren eigenen Schatten springen kann. Gewalt ist unschön, brutal, zerstört Leben, und zwar so richtig, und ich denke, es macht deshalb wohl Sinn, sie wenn, dann gezielt einzusetzen. Aber ja, angesichts des Elends, welches die Aufwertung mit sich bringt, denke ich, kann den (potentiell) Verdrängten die Subjektivität der Avantgarde der Aufwerter herzlich egal sein (welche sich in den Medien, zu welchen sie besseren Zugang haben, dann super als Opfer stilisieren können).

Schon bei Beginn der anarchistischen Bewegung wurde von einigen (nicht allen) betont, dass die Gewaltexzesse vorkommen werden, aber nicht wirklich wünschenswert sind. Vielmehr macht es Sinn die Strukturen anzugreifen, um die Menschen zu schonen. Dieser humanistische Ansatz mag einigen mehr und anderen weniger taugen. Aber andere zu kritisieren, weil sie Yuppies mobben wollen? Man denke an Zeiten, wo Anarchisten den motivlosen Terror gegen die Bourgeoisie vertreten haben, um diese in Angst und Schrecken zu versetzen… ich denke, auch dass könnte angebracht sein, und in solcher Gewalt übernimmt man sich hierzulande allemal schwerlich, denn hier wird ja den Yuppies und erst den wirklich Reichen eigentlich normalerweise kein Haar gekrümmt.

Aber jetzt denk ich mir, die Person wird antworten, dass das ja eben kein Mobbing sei. Aber, dann schau dir den Diskurs über Mobbing mal genauer an und stell dir vor wie z.B. die Methode, besonders autoritäre Vorarbeiter und Chefs einfach umzubringen, wie sie oft, und bestimmt in (zumindest hierzulande) brutaleren, eskalierteren Zeiten, vorgeschlagen und auch umgesetzt wurde, von einem Soziologen wie Heinz Leymann bezeichnet werden würde…? Das ist noch schlimmer als einfaches Mobbing! Das ist die totale Eskalation des „Staffing“, des Mobbing von Unten (und somit möglicherweise schon kein Mobbing mehr?)! Eine Analyse der gesellschaftlichen Konflikte, eine Klassenanalyse, eine Unterscheidung zwischen Schikane an den Unteren und Rache an den Oberen, scheint Heinz Leymann zwar zu machen, ihm ist aber der qualitative Unterschied entgangen. Vielmehr ist sein Ziel der Arbeitsfriede, dieser falsche soziale Friede der friedlichen Konkurrenz, der so viele auch ohne Mobbing in den Selbstmord treibt. Während die Akzeptanz der Hierarchien, das Schlucken der Autorität an sich wohl so was wie das „horizontale Mobbing“ erst erzeugt, wenn erstmal die anderen Konflikte demokratisch abgeschwächt wurden (persönliche „autoritäre Autorität“ wird ersetzt durch eine „flache Hierarchie“, „Netzwerk“, u.ä.), wollen Leute wie Leymann auch noch diesen Makel beseitigen. Und zwar mit einer demokratischen Zielsetzung (Friede zwischen Kapital und Arbeit). Aber, uns Anarchisten kann es ja nicht um eine noch krassere Unterdrückung aggressiver Regungen gehen, sondern nur darum, diese Aggressionen zu verstehen, ihre Herkunft zu verstehen, und sie gegen jene Verhältnisse und Personen zu richten, welche sie erzeugen. „Die Entfesselung der bösen Leidenschaften“ hat das mal jemand genannt… Und der Kampf gegen Mobbing ist eben gerade der Kampf zur Fesselung und Sublimation der bösen Leidenschaften, und somit sämtlicher Leidenschaften, denn die Leidenschaften – sie lassen sich schwerlich trennen.

Statt Zähmung der Klassenkonflikte (unter dem Deckmantel des Spuks des „Kriegs aller gegen Alle“) in der immer erstickend-friedlicheren Konkurrenz, deren Aufgreifen in einem revolutionären Bruch mit der Konkurrenzlogik, in dem die Leute ein generalisiertes und eskaliertes staffing anwenden, natürlich ein spezifisches, damit jedes bossing unmöglich werde und einst Tage kommen, in denen jede Form des mobbing gar kein Bedürfnis mehr ist, weil die Gemeinschaften nicht mehr den Beigeschmack des Zwanges tragen… so könnte man in der Sprache der Mobbing-Soziologie wohl etwas plump eine gewisse, teilweise vielleicht veraltete und zu einfache Revolutionsvorstellung der freiheitlichen Arbeiterbewegung bezeichnen. Zumindest aber ist das Konzept „Mobbing“ als eine Verschleierung im Sinne von Aufstandsbekämpfung zu verstehen, als eine Befriedungsmethode zur Prävention von Arbeitskämpfen. Und natürlich wird es im Gebiet von Schulen oft etwas anders benutzt, aber zurecht?

Die These im hier kritisierten Text ist es zumindest anscheinend, dass Mobbing in jedem Fall eine Art ressentimentgeladene Aktivität sei, welche herrschaftliche Strukturen stützt oder weiterführt (und zwar, weil sie die problematische Mentalität bei belässt). Und das wird wohl in vielen Fällen stimmen. Aber es ist auch schwierig, die Kritik an Ressentiment, wie weit soll sie gehen? Bin ich da selber gefeit von? Ist es nicht vielmehr so, dass man es schaffen müsste, den Yuppies mehr entgegenzusetzen? Und nicht nur ihnen, die gerade per Zufall in dieser Rolle sind… Ist es nicht so, dass Lehrer geplagt werden, während es wünschenswert wäre, man könnte die Mechanismen der Schule einfach außer Kraft setzen? Sie zerstören, nicht als Gebäude nur, sondern als Institution..? Und ist es nicht so, dass revolutionäre Gewalt immer die Problematik der möglichen Verrohung ihrer Ausübenden mit sich bringt? Was kein Argument gegen sie ist… sondern eine stete Frage.

Aber meine Frage ist vielmehr: die Art wie im Artikel darüber geschrieben wurde, klärt sie die Frage auf, oder ist es vielmehr eine Kritik, welche moralisch ist? (und ist Moralismus nicht auch Produkt von Ressentiment?)

Ist die psychologische Dynamik des Mobbings gegen unten (= „Bossing“) und des Mobbings gegen oben (= „Staffing“) wirklich dieselbe? Werden die wohlmeinenden Lehrer (die auch im Zündlumpen wie Gefängniswärter behandelt werden, was ich schwierig finde) denn nicht einfach so brutal behandelt, wie es eigentlich dem brutalen Lehrer gelten würde, quasi anstelle des größten Tyrannen die einfach angreifbare Autoritätsperson, welche Schwachstellen zeigt? Und ist dieses Mitleid mit dem fraglichen Lehrer, welches ich angebracht finde, da solche Leute effektiv Opfer einer Dynamik sind, einer Dynamik, deren Existenz sie selber total schockiert… ist dieses Mitleid auch am Platz wenn es um den Lehrer handelt, der immer gleich das Lineal bei der Hand hat, und zwar nicht zum vermessen? Ist dort Mobbing unangebracht? Ist es zu verurteilen, wenn die Methoden nicht anarchistisch genug sind?

Das Wort Ausschluss tönt zumindest für viele erstmals schlecht. Aber gewisse „Normen“ (nicht das mir das Wort gefällt) wie z.B. keine Denunziation, u.Ä. sind eben meiner Meinung nach schon wertvoll… und da wären wir dann schon bei der Problematik von horizontalem Mobbing. Der Ausschluss von Herrschervorrechten aber versteht sich im Anarchismus ohnehin von selbst. Wollen wir nicht alle Herrschaft und ihre Träger aus unserem Leben ausschließen? Sogar gänzlich loswerden? Und wenn wir es nicht schaffen, so sind wir eben oft zumindest ein bisschen gemein, terrorisieren die Psyche von Leuten, hoffentlich den richtigen, auch wenn es nur kleinere Kollaborateure sind, machen Aktionen, die eigentlich zu kurz greifen, sogar danebenschlagen, versuchen es zumindest, um nicht gänzlich im Ressentiment zu verenden, um zumindest etwas Aggression dahin zu tragen, wo sie hingehört… oder zumindest näher ran… das ist menschlich, aber wohl nicht immer die Revolution…

Und ich will hier den ZL explizit einschließen, in welchem teils zumindest scheinbar (und relevant ist ja, was zumindest durch diesen Schein propagiert wird) beliebige Zerstörung von Eigentum als revolutionäre Taten gefeiert werden…? Aber selber alles immer furchtbar eng sehen, wenn die falschen Worte benutzt werden. Als würde es um Worte gehen!!! Als wäre das Problemfeld „Mobbing“ geklärt, wenn man den Begriff ablehnt! Als wäre der Zwang in Zwangsgemeinschaften Konflikte führen zu müssen, lösbar, wenn diese und deren Grundlagen noch existieren! Als wäre ein gewisses staffing nicht eine logische Voraussetzung für eine revolutionäre Bewegung, ob man das nun verherrlicht oder einfach nur hinnimmt…

Zumindest ich bin, so glaube ich, wenn Yuppies, und zwar natürlich wirkliche, von armen Quartierbewohnern wirklich mies gemobbt werden, mir im Klaren, auf welcher Seite ich stehe, auch wenn ich im einzelnen vielleicht von der Gemeinheit der Leute geschockt bin und ihre Methoden fragwürdig finde. Zumindest wenn die Gründe die hier besprochenen sind und auch wenn das auch explizit „Mobbing“ genannt würde, was ich zumindest bisher etwas geschmacklos fand… Und wenn ich sie kritisiere, ihre Methoden kritisiere, dann nur durch einen besseren Vorschlag, welcher allerdings nicht von Worten allein abhängt. Und ich denke, das wäre die logische Haltung gegenüber solchen Phänomenen (welche ja hier kaum vorkommen), wenn Anarchisten nicht, ob zu recht oder zu unrecht, bei den Leuten als politisch korrekte Moralisten gelten wollen…

Ah, und: lasst uns einen Mob bilden, um diese Gesellschaft zu zerstören!