[Starnberg] Feiernde Jugendliche setzen sich gegen Bull*innenschweine zur Wehr

Am vergangenen Donnerstag (25.07.) störten eine Hand voll Bull*innenschweine eine Party vor einem Gymnasium in Starnberg, indem sie eine Person möglicherweise aus rassistischen Gründen zu Boden warfen, fesselten und in Gewahrsam nahmen. Dabei hatten sie wohl nicht damit gerechnet, dass sie für diesen Angriff zur Rechenschaft gezogen werden würden. Schon bei der Festnahme griffen einige Personen die Schweine an, denen mitsamt der festgenommenen Person leider eine Flucht in die gegenüberliegende Polizeiinspektion gelang.

Daraufhin sammelten sich zwischen 50 und 100 der feiernden Personen und zogen mit Flaschen und Steinen bewaffnet vor die Polizeiinspektion und griffen die Schweine erneut an. Dabei zerstörten sie eine Scheibe der Bull*innenwache und machten sich daran, die Eingangstür aufzubrechen, um ihren gefangen genommenen Freund zu befreien.

Als die Bull*innenschweine das bemerkten, bekamen sie es wohl mit der Angst zu tun: Sie rufen alle in der Nähe befindlichen Schweine zusammen. Trotzdem trauen sie sich nur hinter Schilden versteckt aus ihren Fahrzeugen. Die Angreifer können größtenteils fliehen, lediglich zwei Personen greifen die Bull*innenschweine später anderswo in der Stadt auf. Sie sind mittlerweile wieder frei, ebenso wie die ursprünglich festgenommene Person.

Bei den Schweinen bleibt neben einer eingeworfenen Scheibe hoffentlich auch die kalte Angst zurück, die ihnen bei diesem Angriff in die Glieder kroch.