[Florenz] Haftstrafen für Angeklagte der „Operation Panico“

Die Anarchist*innen, die im Zuge der „Operation Panico“ angeklagt wurden, wurden letzte Woche in Florenz in erster Instanz verurteilt. Die „Operation Panico“ startete 2017, als vor einer faschistischen Buchhandlung ein Sprengsatz gefunden wurde. Beim Versuch diesen zu entschärfen, verletzte sich ein Bombenentschärfungsbulle schwer. Insgesamt 28 Anarchist*innen wurden im Zuge dieser Operation angeklagt. Die drei Anarchist*innen, denen der Sprengsatzanschlag zur Last gelegt wird, wurden zu 9 bis 10 Jahren Knast verurteilt. Die anderen, angeklagt wegen unterschiedlichster Vorwürfen erhielten ebenfalls Haftstrafen, von einem Monat bis zu sechs Jahren. Die Informationslage ist noch eher dünn (zumindest in den Sprachen, die der*die Autor*in dieses Artikels beherrscht, und dazu gehört leider kein Italienisch), weitere Informationen sollen in den kommenden Tagen folgen.

Quellen: Cracher dans la Soupe, ABC Wien